25.06.2019 07:28

Vor Spielberg

Hamilton: „Hoffe, Ferrari legt ein bisschen zu“

Der Tross der Königsklasse übersiedelt in dieser Woche von Le Castellet ins Murtal nach Spielberg, wo am Sonntag der klassische Grand Prix von Österreich auf dem Red Bull Ring auf dem Programm steht. Vor seiner Abreise aus Frankreich schoss WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton gegen die FIA-Verantwortlichen.

Formel fad! Der Grand Prix von Frankreich auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet war aufgrund fehlender Spannungsmomente nicht gerade die beste Werbung für die Königsklasse des Motorsports. Und das ausgerechnet eine Woche vor dem österreichischen Heim-Spektakel auf dem Red Bull Ring. Klar, Hamilton hat in eindrucksvoller Manier die Führung vom Start an behauptet und sie in einem unglaublichen Rhythmus durch das ganze Rennen hindurch verteidigt, somit der Konkurrenz wieder einmal einen kräftigen Hammerschlag verpasst

Dennoch hatte der überlegene WM-Spitzenreiter auch Verständnis für all jene Fans, die den achten WM-Lauf zum Gähnen fanden. Und nahm die Entscheidungsträger des Weltverbandes FIA ins Visier. „Es ist wirklich wichtig, dass die Leute auch erkennen, dass es nicht die Schuld der Fahrer ist. Man muss die Mächtigen der Formel 1 unter Druck setzen, Bernie Ecclestones Regeln haben heute noch Gültigkeit, und viele Entscheidungen, die sie damals fällten, sind schlichtweg falsch. Bis sich diese Führungsstruktur ändert, wird es wohl so bleiben.“

Die ungleiche Geldverteilung und der zu große Einfluss der Teams auf das Regelwerk – all das hat Hamilton als Grund für den Mangel an packender Action ausgemacht. „Ich sehe den Schlamassel, in dem wir stecken“, räumte Hamilton ein.

„Hoffe, Ferrari legt zu“
Und so wünscht auch er sich, in den verbleibenden Monaten der Saison auf der Strecke wieder mehr herausgefordert zu werden. „Ich hoffe wirklich, dass Ferrari ein bisschen mehr Tempo in den Kurven zulegt, damit wir endlich Rennen gegeneinander fahren können“, versicherte der Champion. Nach den Eindrücken aus Südfrankreich wird er sich aber gedulden müssen – voraussichtlich leider auch über Spielberg hinaus

Richard Köck, Kronen Zeitung

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