Di, 21. Mai 2019
10.05.2019 21:00

Schon 16 Resolutionen:

Immer mehr Gemeinden wollen besseren Bienenschutz

Seit ein paar Wochen läuft die Kampagne „OÖ blüht auf“ zur Rettung von Bienen und Wildbestäubern. Nun hat eine erste Serie von Gemeinden in Oberösterreich auch Resolutionen für ein Programm mit diversen Rettungsmaßnahmen beschlossen.

Von Ampflwang bis Walding - bisher 16 Gemeinden haben zur Freude von Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) Resolutionen für den Schutz von Böden und der Artenvielfalt beschlossen.

Ruf nach Verbot von Bienengiften!
Konkret lautet der Resolutionstext: „Die oberösterreichische Landesregierung, die österreichische Bundesregierung und die EU-Kommission werden aufgefordert, ein umfassendes Maßnahmenprogramm für Artenvielfalt und Insektenschutz umzusetzen. Schwerpunkte sollen dabei eine schrittweise Verringerung des Pestizideinsatzes und ein Verbot von Bienengiften sein.“

Breite Bewusstseinsbildung machen!
Darüber hinaus werden eine europaweite Extensivierung der Landwirtschaft, massive Verringerung der Flächenversiegelung, massive Verringerung der Lichtverschmutzung und Förderung von Wildbestäubern sowie ein Vorbildprogramm von Land und Gemeinden beim Insektenschutz und Bewusstseinsbildungskampagnen in Schulen und der breiten Öffentlichkeit gefordert.

Bemerkenswertes von Agrarchemie-Manager
Wobei interessanter Weise nun auch ein Vertreter des größten Herstellers von Pestiziden, wie Glyphosat, Bayer CropScience in Deutschland, die Reduktion ihres Einsatzes in der Landwirtschaft vorschlägt: „Das ist schon sehr bemerkenswert“, lässt sich Anschober fast ein Lob entreißen.

Chemieeinsatz in Landwirtschaft reduzieren!
Laut Deutschlandfunk sei der jüngste Bericht über das weltweite Artensterben auch für den Bayer-Konzern alarmierend, wie Klaus Kunz von Bayer CropScience sagte. Als Konsequenz müsse unter anderem der Pestizid- und Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft reduziert und stärker auf digitale und Biotechnologie-Verfahren gesetzt werden, so der Agrarchemie-Manager.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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