02.05.2019 07:15 |

Erste Einblicke:

Die Sparefrohs zeigen sich durchaus offen

Salzburger Bank übersiedelte ins „Perron“-Hochhaus am Bahnhof und schafft für 150 Mitarbeiter ein „Open House“, in dem es ums Miteinander geht, und man auch die Seele baumeln lassen kann. Ein anderer Mieter, das „arte Hotel“ gibt sich hingegen lieber verschlossen. Fraglich, ob so eine Art Gäste bringt.

Mit seinem 52,9 Meter hohen Turm, und dem 120 Meter langen Langhaus thront das „Perron“-Gebäude nahezu übermächtig zwischen Bahngleis 1 und der Rainerstraße , so dass selbst Kaiserin Sissi im gegenüberliegenden Park ehrfürchtig zu ihm aufblickt.

Dennoch zeichnet sich das Bauprojekt der Kufsteiner Firma Bodner, das mit den Salzburger Halle 1-Architekten Gerhard Sailer und Heinz Lang für 60 Millionen Euro realisiert wurde, durch extreme Offenheit aus. Die Glasfassade eröffnet nämlich einen Blick in alle Himmelsrichtungen.

Eine Offenheit, die die Betreiber vom „arte Hotel“ – es befindet sich im Tower – nicht an den Tag legen. Sie zierten sich nämlich extrem erste Einblicke zu gewähren.

Sparkasse mit neuem Business-Quartier
Ganz anders die Salzburger Sparkasse, die Anfang der Woche mit 150 Mitarbeitern von der Rainerstraße 4 in die Rainerstraße 30 übersiedelte. „Wir haben hier eine völlig neue, und vor allem für Mitarbeiter und Kunden offene Struktur geschaffen“, erklärte Vorstandsdirektor Markus Sattel beim Rundgang. Im neuen Business-Quartier verschmelzen auf zweienhalb Etagen und 3700 Quadratmeter die rund 30 internen Einheiten vom Betriebsrat, Personal, Finanzen und Risikomanagement bis hin zur Unternehmenskommunikation, quasi miteinander.

Die großzügigen und offenen „Hombases“, in denen Betriebsleiter nebst Lehrlingen Platz nehmen, garantieren den Austausch und fördern gleichzeitig den Weitblick. Vielleicht sind sie gerade deshalb auch nach Salzburgs Berggipfeln wie Untersberg oder Bischofsmütze benannt. Taufpate für die „George“-Lounge war hingegen das Sparkasse Online-Banking. Klar, so gilt es sich doch auch hier zu vernetzen. „Die Lounge ist ein Ort der Begegnung, wo man sich zum Kaffee oder zu Besprechungen trifft, bzw. in Schaukeln einfach kurz die Seele baumeln lässt“, verriet die Leiterin der Unternehmensentwicklung Andrea Stumpp. Selbstverständlich wird bei der Sparkasse auch der Nachwuchs gefördert. Die hauseigene Akademie bietet in zwei hochmodernen Seminarräumen 100 Personen Platz.

Weiters befindet sich im „Perron“ (französisch für Bahnsteig) ein Fitnessstudio sowie eine Tapas Bar.

Tina Laske

Tina Laske
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