23.04.2019 15:00 |

10.000 Roller in Wien

E-Scooter: 200 Unfälle in nur drei Monaten!

E-Scooter werden immer beliebter. Sechs Leihanbieter mit 10.000 Vehikeln vermieten bereits Roller. Über ihre Pflichten wissen nicht alle Nutzer Bescheid, die Unfallgefahr (für Lenker und Fußgänger) wird unterschätzt. Laut Medizinern ist bei Unfällen der Kopf die größte Schwachstelle.

Allein im Raum Wien hat es in drei Monaten 200 E-Scooter-Unfälle mit Verletzten gegeben, hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) aus Krankenhausdaten hochgerechnet. Darunter fallen Scooterlenker, die von Autos erfasst wurden ebenso wie Passanten, die von „Roller-Rowdys“ niedergemäht worden sind. Folgen: Die Opfer tragen oft schwere Kopfverletzungen oder Brüche im Oberschenkel- und Beckenbereich davon.

Eine der häufigsten Unfallursachen: „Noch immer fahren viele Scooter-Fahrer zu schnell in Kreuzungsbereiche ein“, erklärt KFV-Bereichsleiter Klaus Robatsch. Zudem kurven manche noch immer auf den Gehsteigen herum (verboten!). Mit Juni werden die Regeln vereinheitlicht und verschärft. E-Scooter-Lenker haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Radfahrer. Zum Eigenschutz rät Robatsch: „Beim Fahren immer Helm aufsetzen.“

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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