Do, 21. März 2019
16.03.2019 06:11

Kindersegen

Fragen zur Fruchtbarkeit

Wenn ein Paar sich ein Kind wünscht, sollte es vielleicht den 18. März besonders intensiv für kuschelige Stunden nutzen. Denn dieser ist der Tag der Fruchtbarkeit. Er wird zu Ehren von Aphrodite begangen, der griechischen Göttin, die sich für Liebe, Schönheit, Begierde und eben Fortpflanzung „zuständig“ zeigt.

Natürlich reicht es bei unerfülltem Babywunsch nicht, sich um den Segen einer Gottheit zu bemühen. Wichtiger ist es etwa Fragen zum weiblichen Zyklus zu klären:

Wie lange ist eine Frau eigentlich fruchtbar?
Die in Frage kommenden Jahre präsentieren sich bei „ihr“ enger begrenzt als bei „ihm“. Am fruchtbarsten gilt das Alter zwischen 20 und 24 Jahren. Je reifer der Körper, desto schwieriger der Eintritt einer Schwangerschaft. Schon mit 35 Jahren ist die Fruchtbarkeit eingeschränkt.

Findet der Eisprung immer nach 14 Tagen des 28-tägigen Zyklus statt?
Das muss nicht unbedingt sein. 70 Prozent der Frauen haben ihren Eisprung nach dem 15. oder vor dem 13. Tag. Bei 5 Prozent kommt es sogar nach dem 27. Tag erst zur Ovulation.

Werde ich sicher schwanger, wenn ich am Tag des Eisprungs Sex habe?
Entgegen landläufiger Meinung ist die Wahrscheinlichkeit dafür relativ gering. Selbst wenn eine Frau jeden Tag Geschlechtsverkehr hat, stellt sich nur zu 37 Prozent pro Zyklus eine Schwangerschaft ein. Ein Schäferstündchen einmal pro Woche bedeutet eine magere Chance von 15 Prozent.

Kann ich meinen Eisprung spüren und unser Liebesleben danach richten?
Beinahe die Hälfte der Frauen gibt an, dieses Geschehen im Körper zu bemerken. In Studien konnte jedoch bewiesen werden, dass 85 Prozent dieser Befragten bei den angegebenen Terminen danebenlagen.

Man sagt, durch Sex vor dem Eisprung kann man kein Kind empfangen. Stimmt das wirklich?
Sicher nicht! Spermien überleben bis zu fünf Tage im Körper einer Frau. Die Befruchtung kann deshalb auch noch nach einer Liebesnacht erfolgen, die eine knappe Woche zurückliegt.

Macht mich Sport fruchtbarer?
Während moderate Bewegung durchaus förderlich für die Empfängnis ist, haben Leistungssport und Übertraining einen negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt von Frauen. Jene mit Kinderwunsch sollten deshalb Sport wählen, der entspannt und Spaß macht. Stress wirkt sich negativ aus.

Kann ich mit Ernährung unterstützend eingreifen?
Essen Sie ausgewogen, und achten Sie auf die Zufuhr aller wichtigen Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem Zink und Magnesium helfen dem Körper, Entzündungen schneller zu besiegen. Denn solche Geschehnisse beeinträchtigen die Empfängnisbereitschaft.

Wann muss ich zum Arzt gehen, wenn sich kein Baby einstellen will?
Bei Paaren unter 30 sollte nach einem Jahr der Mediziner konsultiert werden. Bei jenen über 35 am besten schon nach sechs Monaten, damit ausreichend Zeit zur Abklärung besteht.

Eva Greil-Schähs, Kronen Zeitung

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