14.03.2019 14:32 |

Geberkonferenz

Österreich zahlt elf Millionen Euro nach Syrien

Österreich wird bei der am Donnerstag in Brüssel beginnenden mittlerweile dritten Syrien-Konferenz insgesamt elf Millionen Euro beisteuern, um in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land die ärgste Not für die Zivilbevölkerung zu lindern. Eingesetzt werden soll der österreichische Beitrag für Vorhaben wie Minenräumung, Wasseraufbereitung und die Betreuung von Flüchtlingen. Für Österreich ist Außenministerin Karin Kneissl bei der Geberkonferenz dabei.

Kneissl hatte am Donnerstagvormittag von einem österreichischen Beitrag von rund neun Millionen Euro gesprochen. Jeweils eine Million Euro seien für die Minenräumung mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, für ein Wasserprojekt mit der UNICEF, für die Flüchtlingsbetreuung mit Nicht-Regierungsorganisationen im Libanon sowie in Jordanien geplant, sagte der Sprecher. Diese Mittel kommen aus dem Auslandskatastrophenfonds und wurden bereits am Mittwoch vom Ministerrat gebilligt.

Elf Millionen Euro aus Österreich
Dazu kommen weitere fünf Millionen Euro für Entminungsprojekte in Syrien - zwei Millionen davon wurden bereits im Dezember aus dem Auslandskatastrophenfonds freigegeben, drei weitere Millionen Euro kommen von der Agentur der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und werden mit dem in Slowenien angesiedelten International Trust Fund durchgeführt, hieß es. Zählt man die Mittel für den Syrien-Fonds der EU dazu, ergibt sich ein österreichischer Beitrag von elf Millionen Euro.

Vertreter von 80 Ländern und Organisationen in Brüssel
In Brüssel treffen sich am Donnerstag Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen Ziel ist vor allem, Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung zu organisieren. Zudem soll zumindest am Rande auch darüber diskutiert werden, wie die Bemühungen um eine friedliche Lösung des blutigen Konflikts gefördert werden können. EU und UNO hoffen als Organisatoren auf Hilfszusagen in Höhe von insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro.

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