Für Einbürgerung

Jetzt kämpft sogar Vizekanzler Strache um Barnes

Ja! Nein! Ja! Kein Ende im Verwirrspiel um die Einbürgerung von Ashely Barnes in Sicht. Weshalb sich jetzt sogar Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache höchstpersönlich der Sache annimmt: Er will doch noch bewirken, dass Barnes für Österreich spielen kann!

Fast ein Jahr lang hatte sich der Fußballbund um den 29-jährigen Stürmer von Burnley, dessen Großmutter Österreicherin ist, bemüht. Es sah alles nach einem Ja aus. Bis am Montag das überraschende Nein aus dem Innenministerium kam.

Das sich auf einen Beschluss des Ministerrates vom 25. Februar 2014 berief. In diesem waren neue Kriterien für Einbürgerungen festgelegt worden. Unter anderem jenes, dass man gewisse Leistungen über einen längeren Zeitraum in Österreich erbracht haben müsse. Was bei Barnes, der immer nur in England spielte, nicht zutrifft.

Thema Nummer 1
Auch bei der gestrigen Pressekonferenz, die sich um das verstärkte Fußball-Engagement von UNIQA drehen sollte, war die Causa Barnes Thema Nummer 1. „Die Enttäuschung ist sehr groß“, hatte ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel da gemeint. Aber jetzt könnte doch alles anders kommen. Vizekanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache versicherte nämlich in einem Gespräch mit ÖFB-Präsident Leo Windtner, alles in seinem Ermessen Stehende zu tun, damit die Einbürgerung doch klappt.

Peter Frauneder/Christian Pollak, Kronen Zeitung

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