Sa, 23. März 2019
20.02.2019 14:27

Nummer 19 wartet schon

Hirscher auf Sprung zum Kristallkugel-Rekordsieger

Österreichs Ski-Star Marcel Hirscher steht vor dem Sprung zum Kristallkugel-Rekordgewinner. Platz acht am Dienstag beim City Event in Stockholm brachte ihm den 18. Gewinn einer Wertung des alpinen Ski-Weltcups, schon am Sonntag könnte im Riesentorlauf Nummer 19 dazukommen. Die achte Gesamtwertung zu seinen Gunsten wäre dann nur logisch, in beiden Wertungen liegt Hirscher klar voran.

Rekord-Gewinnerin mit 20 Kristallkugeln ist seit drei Jahren Lindsey Vonn. Die bei den Weltmeisterschaften zuletzt in Aare zurückgetretene US-Amerikanerin nennt acht Kugeln in der Abfahrt, fünf im Super-G, vier in der Gesamtwertung und drei in der Kombination ihr eigen. Als Herren-Rekordhalter wird vom Internationalen Skiverband (FIS) Ingemark Stenmark mit 19 Kugeln geführt. Hirscher hat aktuell sieben gesamt, nun sechs im Slalom, fünf im Riesentorlauf.

„Mega“
Der Salzburger arbeitet auch nach dem Aufstieg zum erfolgreichsten WM-Teilnehmer aller Zeiten weiter am möglichen Maximum. Zwei Tage nach seinen Fahrten in Aare zu Slalom-Gold sah er mit dem Gewinn des Slalom-Weltcups seine Mission für die Teilnahme am Parallel-Event in der schwedischen Hauptstadt als erfüllt an: „Mega. So früh habe ich die Kugel noch nie gehabt. Das bedeutet mir schon sehr viel. Also das hat einen Riesenstellenwert für mich.“

Hirschers nächste Mission folgt bereits ab Freitag in Bansko, wo er mit Kombination, Super-G und Riesentorlauf das gesamte Programm absolvieren wird. Seine Verfolger im Gesamt-Weltcup, Alexis Pinturault und Henrik Kristoffersen, liegen zwar 480 bzw. 555 Punkte hinter ihm, doch ist das für Hirscher kein Ruhekissen. „Ich sehe mich da schon im Zwei- und Dreikampf. Ich stehe unter Zugzwang und muss da mitziehen“, ließ er gut eine Woche vor seinem 30. Geburtstag wissen.

„1,73 cm kein Vorteil“
Und den zweifachen Olympiasieger lässt auch die Situation in den Parallelbewerben keine Ruhe, in die er für ihn ungewohnt nicht als Favorit hineingeht. Seine Leistung in Stockholm sah er da als Schritt in die richtige Richtung, gegen den späteren 2,00-m-Sieger Ramon Zenhäusern war im Viertelfinale aber kein Kraut gewachsen. „Es ist nicht unbedingt von Vorteil in dem Bewerb, wenn man 1,73 cm ist. Ich bin aber noch nie so weit bei der Bestzeit dabei gewesen. Das stimmt mich positiv.“

Bei tiefer gesetzten Flaggen hatten die kleineren Läufer diesmal bessere Voraussetzungen als bisher, Marco Schwarz hingegen ist auch schon bei seinem Oslo-Sieg am Neujahrstag gut zurecht gekommen. Dass ihm der Bewerb liegt, untermauerte er nun mit Rang drei. Wichtig wird es den Kärntner am Freitag, da geht es für ihn um die kleine Kombi-Kristallkugel. „Kräfte zusammensammeln und noch einmal Gas geben“, gab sich der 23-Jährige die Devise für den Bulgarien-Trip vor.

krone Sport
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