18.01.2019 17:00 |

EU-Wahl:

Steirische VP schickt Schmiedtbauer ins Rennen

Bei der heurigen EU-Wahl besteht die gute Chance, dass es diesmal gleich vier steirische Landsleute nach Brüssel/Straßburg schaffen. Denn seit gestern steht auch die VP-Spitzenfrau endgültig fest: Simone Schmiedtbauer, Bürgermeisterin in Hitzendorf, ist nun auch offiziell als steirische Nummer 1 bei den Schwarzen präsentiert worden.

Einstimmig hat der Landesparteivorstand der Steirischen Volkspartei die Nominierung von  Simone Schmiedtbauer als Spitzenkandidatin beschlossen. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht in der derzeitigen Bürgermeisterin von Hitzendorf eine „kompetente und engagierte Politikerin, die bereits über viel Erfahrung verfügt.“

Natürlich wird man sich für sie um eine „wählbare Stelle“ kümmern. Aber „g’maht“, wie’s auf gut Steirisch heißt, ist die ganze Wiese noch nicht. Bundeskanzler Sebastian Kurz wird auch für die EU-Wahl sein bei der Nationalratswahl erfolgreiches, aber durchaus strenges Vorzugsstimmenmodell durchziehen. Und da muss man schon ordentlich rennen, um dabei zu sein.

Wer Schmiedtbauer als Bürgermeisterin in Hitzendorf nachfolgen wird, ist noch nicht klar.

Weitere Steirer im Rennen
Die steirischen Starter der anderen Parteien sind schon länger bekannt. Bei den Landes-Blauen ist Georg Mayer (FPÖ) gesetzt. Den Listenplatz gibt’s zwar noch nicht, aber man kann davon ausgehen, dass die Landesorganisation ihre Stärke in die Waagschale wirft und der Steirer ganz vorne platziert sein wird.

Bei den Grünen ist Werner Kogler eine Bank. Schon jetzt künden Umfragen davon, dass die Umweltbewegung regen Zulauf haben wird. Und das hat nicht zuletzt eben mit dem Oststeirer zu tun, der sich nicht nur als Parteisanierer Meriten erworben, sondern den Grünen überhaupt ein kantigeres Profil verpasst hat.

Uneinheitlich ist die Meinung zur SP. Landtagspräsidentin Bettina Vollath ist auf Platz 4 gesetzt, das müsste aus dem Stand zu schaffen sein, aktuell stehen die Roten bei fünf Mandaten. Gefahr könnte trotzdem drohen. Julia Herr, Chefin der Sozialistischen Jugend, führt ganz sicher einen massiven Vorzugsstimmen-Wahlkampf. Zuletzt haben 36.000 Stimmen für eine Vorreihung gereicht, wenn das passiert, die SP in ihrer Gesamtheit schlecht abschneidet, dann könnte Vollath doch noch ihren Platz verlieren.

Gerhard Felbinger
Gerhard Felbinger
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