Kein Kombi-Start

Jungpapa Hirscher pfeift auf die WM-Medaille

Wintersport
08.01.2019 06:50
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ski-Star Marcel Hirscher wird jetzt nicht mehr in den schnellen Disziplinen antreten. Damit ist er im Super-G von Kitzbühel genauso wenig zu bewundern wie in der WM-Kombi - obwohl er in diesem Bewerb Olympiasieger ist.

Sieger sehen anders aus: Marcel Hirscher, zum fünften Mal Gewinner des Kristallkrönchens von Zagreb, schaute zerknirscht ins Leere: „Wir sind hinten nach. Irgendetwas passt nicht.“

Der enorme Aufwand, den der 29-Jährige für seinen 64. Weltcupsieg betreiben musste, stieß ihm ungut auf. Für die Klassik-Rennen in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming will und muss das Team Hirscher neue Lösungen finden: „Jedes Wochenende geht das nicht so wie in Zagreb.“

Zumindest muss sich der Rekord-Skifahrer nur um sein Technik-Set-up kümmern - auf schnell pfeift der Jung-Papa voll. Weder der Super-G von Kitzbühel noch das Kombi-Rennen der WM von Åre steht auf dem Plan des Kombi-Olympiasiegers.

Nur fünf Tage WM
„Es rennt derzeit nicht so, dass ich mir das vorstellen kann“, erklärte Hirscher. Auch weil er an den wahrscheinlich kürzesten WM-Auftritt seiner Karriere denkt: nur fünf Tage! „Ich kann nicht 14 Tage weg von zu Hause sein“, formulierte er - und das klang ganz nach Familienvater.

Dererlei plagt Österreichs nächste Slalom-Generation (noch) nicht. Die freut sich voll auf die kommenden Jänner-Aufgaben. „Jetzt kommt Adelboden - mein Lieblingshang im Slalom-Weltcup“, jubelte Manuel Feller nach dem Podiumsplatz von Zagreb. Auch Marco Schwarz und Michael Matt lassen sich durch die Zagreb-Ausfälle nicht vom Kurs abbringen: „Wir sind schnell.“

Georg Fraisl, Kronen Zeitung

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