07.01.2019 16:48 |

Grüße mit Folgen

Tweet per iPhone: Huawei straft Mitarbeiter ab

Neujahrsgrüße via iPhone auf Twitter zu verschicken - daran ist nichts verwerflich. Blöd nur, wenn das Ganze für jedermann sichtbar über den offiziellen Account des Apple-Rivalen Huawei geschieht. Wegen des peinlichen Fauxpas hat der chinesische Smartphone-Hersteller nun zwei Mitarbeiter bestraft.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge war es bei einer von Huawei in China mit den Social-Media-Aktivitäten betrauten Agentur auf einem Desktop-PC zu „VPN-Problemen“ gekommen. Um dennoch pünktlich zu Mitternacht Neujahrsgrüße an der chinesischen Internetzensur vorbeizwitschern zu können, griff man kurzerhand zu einem iPhone mit ausländischer SIM-Karte. „Happy #2019“, twitterte die Agentur im Namen Huaweis. Versehen wurde die Nachricht automatisch mit der Signatur „via Twitter per iPhone“.

„Marke beschädigt“
Obwohl der Tweet schnell wieder entfernt wurde, hatten Nutzer des Kurznachrichtendienstes den Fehler bereits bemerkt. „Der Verräter hat sich offenbart“, kommentierte ein Nutzer in einem Posting, das über 600 Mal „geliked“ wurde. Bei Senior Vice President und Vorstandsdirektor Chen Lifang kam das gar nicht gut an: In einem internen Memo kritisierte er laut Reuters, dass der Vorfall „Schäden an der Marke Huawei“ verursacht habe.

Gehälter gekürzt
Die Folge: Zwei verantwortliche Mitarbeiter, darunter auch Huaweis digitaler Marketing-Direktor, wurden degradiert, ihre monatlichen Gehälter um 5000 Yuan (umgerechnet rund 637 Euro) gekürzt. Das Gehalt des Marketingmanagers wurde zudem für zwölf Monate „eingefroren“, für ihn gibt es heuer also keine Gehaltserhöhung. Weder Huawei noch die zuständige Social-Media-Agentur wollten den Vorfall kommentieren.

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