"Es ist wieder eine große Herausforderung, auf die ich mich freue", sagte Pater Maier am Rande des Festakts zur Entsendung des österreichischen Olmypia-Teams durch Bundespräsident Heinz Fischer in der Wiener Hofburg. Erste Aufgabe des "Olympia-Kaplans" ist die priesterliche Seelsorge. "Viele Sportler und Betreuer kommen gerne einmal zu einem Gottesdienst, wir führen aber auch unzählige Gespräche und ich mache Krankenbesuche", erklärte Maier seine Arbeit während der Winterspiele.
Als Mitglied der offiziellen österreichischen Olympiadelegation, die in den kommenden Tagen mit aktiven 81 Sportlerinnen und Sportlern nach Kanada aufbricht, wird Maier in Whistler Mountain wohnen, wo die Bewerbe alpinen Bewerbe, Skispringen, Biathlon, Nordische Kombination und Rodeln ausgetragen werden. Untergebracht ist der Priester dort in der katholischen Pfarre "Our Lady of the Mountains".
Ansprechpartner bei Freud' und Leid
Er werde Ansprechpartner für alle Olympia-Teilnehmer sein, egal ob es darum geht, mit ihnen Erfolgen zu feiern oder sie zu trösten, wenn der sportliche Wettkampf nicht optimal gelaufen ist, betonte der Priester: "Ich wünsche jedem Athleten eine Medaille, aber das zählt für mich überhaupt nicht, wenn es um die Wertschätzung für eine Person geht."
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