Handball-EM

Frankreich und Kroatien kämpfen um den Titel

Sport
30.01.2010 15:51
Weltmeister Frankreich und Kroatien stehen wie schon bei der WM 2009 auch bei der Handball-EM in Österreich im Finale. Nachdem zweieinhalb Stunden zuvor Frankreich in der Wiener Stadthalle mit einem 36:28-Erfolg über Island sein Endspielticket (Sonntag, 17:30 Uhr) gelöst hatte, zog am frühen Samstagabend auch Kroatien nach. Ivano Balic und Co. setzten sich trotz einer mäßigen ersten Hälfte gegen Polen mit 24:21 (9:10) durch.

Polen hatte vor dem Seitenwechsel leichtes Übergewicht. Der aktuelle WM-Dritte erzielte seine Treffer vor allem aus dem Rückraum, Kroatien hatte dem kaum etwas entgegenzusetzen. Kroatiens Spielmacher Balic wiederum erzielte nicht nur einige Tore, sondern verzeichnete auch Fehlwürfe. Das sonst so gefürchtete Zusammenspiel mit Kreisläufer Igor Vori wurde von der polnischen Defensive völlig unterbunden.

Dass sich Polen zur Halbzeit (10:9) dennoch keinen klareren Vorsprung erarbeiten konnte, sollte sich rächen. Kroatien startete perfekt in die zweiten 30 Minuten, führte schon bald 12:10 (34.) und schließlich 15:12 (40.). Eine Trendwende, von der sich die Polen nicht mehr erholten. Zwar hielten Karol Bielecki und Co. den Rückstand lange in engen Grenzen, Kroatien, das in der Defensive nur mehr wenig zuließ, setzte sich in der 55. Minute erstmals mit vier Toren ab (22:18) und hatte damit die Vorentscheidung geschafft.

Frankreich besiegte Island 36:28
In einer nur streckenweise hochklassigen Partie hatten sich zuvor Frankreich und Island nur in der ersten Hälfte einen Kampf auf Augenhöhe geleifert. Island steckte nicht zuletzt dank Goalie Björgvin Gustavsson einen Drei-Tore-Rückstand (6:9, 17. Minute) weg, ging sogar mit 12:11 (23.) in Führung. Frankreichs Superstar Nikola Karabatic schoss im Finish den Favoriten, der auf den verletzten Kreisläufer Bertrand Gille verzichten musste, mit vier Treffern in Folge aber zu einer wichtigen 16:14-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel startete Frankreich durch, zog bis zur 41. Minute auf 26:18 davon und hatte die Partie damit entschieden. Island darf sich immerhin damit trösten, durch den Halbfinaleinzug zumindest für die WM 2011 in Schweden qualifiziert zu sein. Island trifft am Sonntag (15.00 Uhr) auf den Verlierer der Partie Kroatien - Polen.

Polen trifft im nun im Spiel um Platz drei am Sonntag (15.00 Uhr) auf Island. Alle vier Teams sind für die WM 2011 in Schweden qualifiziert.

Dänemark holt sich Platz fünf
Im bedeutungslosen Spiel um Platz fünf setzte sich Dänemark gegen Spanien mit 34:27 durch. Den entscheidenden Zwischenspurt in einer locker geführten Partie legte der entthronte Titelverteidiger zwischen der 16. und der 21. Minute ein, zog von 9:9 auf 15:10 davon und gab den Sieg von da an nicht mehr aus der Hand.

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