Mo, 20. August 2018

Frech in Linz

11.08.2018 15:05

Bettler tauschten in besetztem Haus Türschloss aus

Zeltlager unter Brücken, in Unterführungen oder in Parks waren gestern - so hatte jetzt nämlich eine osteuropäische Bettlerbande ein leerstehendes Haus in Linz (Urfahr) als Bleibe für sich entdeckt. Und um dort ungestört zu bleiben, wechselten sie kurzerhand das Türschloss aus!

Noch dreister geht’s wohl kaum! Eine Gruppe von Bettlern aus Osteuropa entdeckte in der Gußhausgasse in Urfahr ein passables, leerstehendes Haus, in das sie daraufhin kurzerhand „einzogen“. Die Anrainer dort wurden nur deshalb auf ihre neuen Nachbarn aufmerksam, weil plötzlich täglich im Morgengrauen eine größere Gruppe von Menschen das besagte Haus verließ. Tagsüber blieb der Bau jedoch verwaist, was auch die alarmierte Polizei feststellen musste. Und auch der eigentliche Besitzer traf in seinem Haus niemanden an - denn er kam gar nicht erst rein. Die Schnorrer wollten wohl nicht in ihrer Nachtruhe gestört werden und hatten deshalb kurzerhand das Schloss an der Eingangstür ausgetauscht - echt frech!

Zeltlager zwischen Bahngleisen
Nicht ganz so gemütlich hatte es eine andere Bettelfamilie, die ihr Lager in der Aigengutstraße zwischen zwei Bahngleisen aufgeschlagen hatte. Polizei und Erhebungsdienst hinterließen am Mittwoch in mehreren vorgefundenen, leerstehenden Zelten Info-Zettel in rumänischer Sprache, die auf das Campingverbot im Stadtgebiet verweisen. Was Wirkung zeigte, denn gestern in den frühen Morgenstunden fanden die Ordnungshüter dort nur noch zwei Personen zwischen den Gleisen vor, die nach Aufforderung ihr Lager verließen. 

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