Fr, 17. August 2018

Hotspots „versiegelt“

08.08.2018 06:58

Ministerium schiebt Elfen-Spuk auf A2 Riegel vor

Mit ihrem „Faible“ für Esoterisches hatte jüngst die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im deutschen Niedersachsen für Schlagzeilen gesorgt. Um einer mysteriös anmutenden Serie an Unfällen auf der Autobahn A2 zwischen Braunschweig und Lehrte entgegenzuwirken, wurde u. a. eine „Elfenbeauftragte“ zurate gezogen, die sich an der Strecke ein spirituelles Bild von der Lage machte und aufgebrachte Naturwesen „besänftigte“. Nun stellte das niedersächsische Verkehrsministerium der Landesbehörde die Rute ins Fenster - und bestellte deren Leiter zum Rapport.

Das Ergebnis der Unterredung: Künftig ist jeglicher weitere Spuk rund um die Elfen-Affäre strikt untersagt. „Man hat sich darauf verständigt, dass es solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr geben wird“, erklärte Ministeriumssprecher Eike Frenzel gegenüber der „Bild“. Die übernatürliche Konsultation war allerdings kostenfrei - ganz im Gegensatz zum „energetischen Schutzring“ rund um die Baustelle des Wiener KH Nord, der 95.000 Euro kostete -  und mit weiteren kleinen Reparaturarbeiten an der Strecke verknüpft worden.

Unfallserie mit vielen Toten
Zur Vorgeschichte: Zurate gezogen worden war die 48 Jahre alte „Elfenbeauftragte“ Melanie R. - eine gelernte Frisörin, die bereits früh ihren guten „Draht“ zu Übersinnlichem bemerkt hatte -, nachdem sich auf der A2 in der Vergangenheit eine Vielzahl an Unfällen ereignet hatte, mit einem ungewöhnlich hohen Anteil an Todesopfern. 

Hotspots „energetisch versiegelt“
Gemeinsam mit einer befreundeten „Tierkommunikatorin“ besichtigte die 48-Jährige die Unfall-Hotspots an der Strecke - und stellte dort nach eigenen Angaben „sehr traurige Energien“ von erbosten Naturwesen fest. Nach „Gesprächen“ mit selbigen sowie auch Waldtieren inklusive Entschuldigung und einer „energetischen Versiegelung“ der gefährlichen Stellen ist die Arbeit der beiden Frauen offenbar getan. „Ich habe mit ihnen gesprochen, mich entschuldigt, dass wir in ihren Lebensraum eingegriffen haben“, hatte die 48-Jährige erklärt.

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