Di, 21. August 2018

Experten-Tipps

30.07.2018 12:09

Auch auf den Bergen ist die Hitze sehr gefährlich!

Selbst auf 1500 Meter Höhe steigen die Temperaturen derzeit über die 20-Grad-Marke an. Man muss also schon relativ weit nach oben, um eine echte Abkühlung zu erlangen. Dabei gilt für Wanderer und Bergsteiger derzeit der alte Spruch: „Morgenstund’ hat Gold im Mund!“ Ein Experte des Alpenvereins hat Hitzetipps.

Die derzeitige Sommerhitze treibt nicht nur in den Städten und Dörfern den Menschen die Schweißperlen ins Gesicht, sondern kann einem auch im Gebirge zu schaffen machen. Vermehrte Einsätze von Rettungskräften wie der Bergrettung zeugen davon. Man kann aber vorbeugen. Peter Veider, Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung, hat dazu einige Tipps. Die beiden wichtigsten lauten: Frühestmöglicher Aufbruch zu einer Bergtour sowie immer ausreichend Wasser mithaben.

Aufbruch um 6 Uhr Früh
Veider: „Um der Hitze später nicht Tribut zollen zu müssen, sollten Bergsteiger und Wanderer vor allem den Spruch ,Morgenstund‘ hat Gold im Mund“ beherzigen. Die meisten wollen eben im Urlaub nicht um 6 Uhr früh aufstehen und losmarschieren. Aber genau das wäre sinnvoll„, rät Veider zum frühestmöglichen “Gipfelsturm". Viele würden jedoch erst um 8 oder 9 Uhr den Weg ins Gebirge antreten ­- und damit der Mittagshitze und den Temperatur-Höchstwerten am frühen Nachmittag nicht mehr entkommen. Erschwerend komme hinzu, dass viele, die wegen Erschöpfung oder Herz-Kreislauf-Problemen geborgen werden müssen, mit dem Thema Berg nicht sehr viel zu tun haben.

Viel Flüssigkeit wichtig
Viele würden die Gefahren nicht ernst nehmen. Speziell an der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr bei hohen Temperaturen kranke es häufig. “Zu wenig Wasser ist Standard„, weiß Veider. Und fügte noch zwei weitere, ebenso wichtige, praktische Tipps hinzu: “Bei Wander- und Bergtouren im Sommer nicht zu warm anziehen sowie auch ein klares ,Ja‘ zur Kopfbedeckung im Falle geringer Haarpracht."

Dass Erschöpfung am Berg zu vielen Unfällen führt, zeigt die Statistik des Kuratoriums für Alpine Sicherheit: Von 2006 bis 2017 gab es 1088 Unfallereignisse wegen Erschöpfung.

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