Di, 19. Juni 2018

Red Bull Salzburg

14.06.2018 12:47

Millionen-Poker biegt jetzt auf die Zielgerade ein

Mit großer Leidenschaft stieß Salzburg im Frühjahr bis ins Europa League-Halbfinale vor. Den damals nötigen Kampfgeist legt nun auch Christoph Freund an den Tag. Der Bullen-Sportboss ist in den Verhandlungen hartnäckig, will keinen seiner herausragenden Europacup-Helden unter zehn Millionen Euro ziehen lassen.

Während italienische Medien die Abgänge der Salzburger Stefan Lainer (zu SSC Napoli) und Valon Berisha (Sampdoria Genua) als fix vermelden, übt sich Österreichs Meister in Zurückhaltung. Weiterhin. Scheint so, als würde man die Rose-Truppe wie ein Familie zusammenhalten wollen. „Wir tun uns echt schwer, Stefan abzugeben“, bestätigt Christoph Freund auch. Der Bullen-Sportdirektor ist wie alle anderen im Verein ein absoluter Befürworter des Turbo-Rechtsverteidigers. „Er hat heuer eine entscheidende Rolle gespielt, dass wir so erfolgreich waren, war einer der wichtigsten Spieler!“

Fall Stefan Lainer ähnelt jenem von Valon Berisha

Vergleichbar ist der Fall Lainer mit Valon Berisha, dem Doppeltorschützen beim 2:1-Coup in Dortmund, dem drittbesten Spieler der Bundesliga-Saison. Immerhin: „Es gibt konkrete Anfragen für ihn!“ Freund wundert sich aber, dass die Transfers der beiden Leistungsträger bereits als gegessen dargestellt werden.Backup mit Potenzial Napoli wird sich mit Lainer ebenso einig sein wie der Neunte Genua mit Berisha. Finanziell dürfte die Serie-A-Klubs mit den Mozartstädtern aber noch einiges trennen. Salzburg will generell niemanden seiner Europacup-Helden unter zehn Millionen Euro ziehen lassen. Sampdoria soll für Kosovos Nationalteamkicker Berisha vorerst aber „nur“ acht „Mille“ bieten, Napoli rund zehn für Lainer. Damit Österreichs Top-Exporteur auf die gewünschten 20 Millionen kommt, wird daher noch wild, aber nicht mehr ewig lange gepokert werden.

Eine andere Personalfrage könnte sich sehr rasch klären: Der seit Sommer 2017 von Stuttgart ausgeliehene Jérôme Onguéné steht vor einer festen Verpflichtung. Dass der Abwehrspieler nicht nur verteidigen kann, beweisen fünf Tore bei 25 Einsätzen.

Valentin Snobe
Valentin Snobe
Christoph Nister
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