Mo, 15. Oktober 2018

Abgeschlossene Zonen

06.06.2018 06:00

Rauchverbot auf Grazer LKH-Gelände wird verschärft

Auf dem Gelände des Grazer LKH herrscht ein striktes Rauchverbot - geraucht wird aber trotzdem. Viele Nichtraucher empfinden das als störend. Die Krankenhausleitung will die Regeln nun verschärfen. Die Zahl der Rauch-Zonen soll drastisch reduziert werden. Auch über Strafen wurde bereits nachgedacht.

Bereits seit zehn Jahren gibt es das Rauchverbot im LKH Graz. Überall hängen Schilder, die darauf hinweisen. Trotzdem gibt es viele Leute, die so tun als wüssten sie von nichts. Und mindestens ebenso viele Leute, die sich darüber aufregen.

„Mich stört das auch“, sagt Gebhard Falzberger, der Betriebsdirektor des LKH Graz, gibt aber eines zu bedenken: „7000 Mitarbeiter, 4000 Patienten, dazu Studenten, Besucher, Lieferanten, Baufirmen“, zählt er auf, „das sind 15.000 Menschen, die Tag für Tag auf dem Gelände des Klinikums sind. Das ist so viel wie eine große Kleinstadt Einwohner hat.“

Nur noch vier Rauch-Zonen
Neun Ausdämpf- und 30 Rauch-Zonen gibt es derzeit, künftig soll es auf dem ganzen LKH-Gelände nur noch vier Rauch-Zonen geben. Und bei der Kinderklinik gar keine mehr. „Das wird noch heuer passieren“, kündigt Falzberger an.

Bisher war es so, dass man an manchen Rauch-Zonen direkt vorbeigehen musste, ob man wollte oder nicht - so wie etwa an jener am Ende der Fußgängerbrücke von der Besuchergarage auf das Spitalsgelände. Falzberger: „Das werden wir entflechten.“ Geplant sind abgeschlossene Bereiche, wie es sie an Flughäfen gibt.

Strafen rechtlich nicht möglich
Man habe sogar überlegt Strafen einzuführen. „Wir haben das geprüft, aber es ist rechtlich nicht möglich“, so Falzberger. Stattdessen gibt es Kontrollore, die auf dem Gelände unterwegs sind und auf das Verbot hinweisen.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter

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