Mi, 20. Juni 2018

Von Arzt untersucht

04.06.2018 18:03

Ramos-Check: Litt Karius an Gehirnerschütterung?

Zwei Blackouts machten ihn zur tragischen Figur: Liverpool-Goalie Loris Karius schenkte Real Madrid gleichsam die den dritten Champions-League-Sieg in Folge - allerdings womöglich aufgrund einer Gehirnerschütterung in Folge des Ellbogen-Checks von Sergio Ramos. Darauf lassen zumindest jüngste ärztliche Gutachten schließen.

In der 49. Minute des Champions-League-Finales in Kiew hatte Real-Raubein Ramos Karius im Zuge eines Eckballs mit dem Ellbogen zu Boden gecheckt, nachdem er zuvor schon Liverpool-Superstar „Mo“ Salah, ebenfalls fragwürdig, eliminiert hatte. Karius blieb benommen liegen, konnte aber weitermachen. Wenige Minuten später unterlief ihm der erste Patzer - Real-Stürmer Karim Benzema konnte gar nicht anders als die 1:0-Führung zu erzielen. Noch unglücklicher stellte sich Karius knapp vor Schluss an, als er einen relativ harmlosen Bale-Schuss ins eigene Tor faustete.

Wie die „Bild“ jetzt berichtet, zeigte Karius auch nach Schlusspfiff diverse Auffälligkeiten. Die Klub-Verantwortlichen fühlten sich bemüßigt, ihn von einem auf Gehirnerschütterungen spezialisierten Arzt in Boston untersuchen zu lassen. Und tatsächlich: „Bei einem medizinischen Check schlug Karius auf 26 von 30 Tests an“, heißt es in dem Bericht. Offenbar spielte Karius also fast eine ganze Halbzeit lang, obwohl er an einer Form einer Gehirnerschütterung litt. Dem Ellbogen-Check von Sergio Ramos sei Dank ...

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