Mo, 18. Juni 2018

Im Garten ausgesetzt

23.05.2018 15:08

Tarantel in Haus entdeckt - und wieder ausgesetzt

Helle Aufregung im niederösterreichischen Klosterneuburg: In seinem Wohnzimmer im Wiener Nobelvorort fand ein junger Mann angeblich eine schwarze Spinne. Er fing das achtbeinige Wesen mit einem Marmeladeglas ein und setzte es im Garten aus. Vermutlich handelte es sich um eine Tarantel aus Südeuropa.

Der „Spinnenjäger“ postete seinen für manche gruseligen Fund nämlich in sozialen Medien und löste damit unter vielen Benutzern verborgene Ängste aus. Vor allem störten sich einige schreckhafte Bewohner von Klosterneuburg daran, dass er das etwa zwei Zentimeter große Tier wieder ausgesetzt hat.

„Es kann durchaus sein, dass es sich um eine Tarantel aus dem Süden Italiens oder um eine südrussische Artverwandte handelt, so genau ist das auf dem Foto nicht erkennbar“, erklärt Michael Mitic vom Haus des Meeres in Wien. Laut seinem Kurator Robert Riener sind einige andere Arten auch nach Österreich eingewandert. „Etwa die Gottesanbeterin, die im Seewinkel anzutreffen ist, die Dornfingerspinne oder die Wespenspinne“, so der Experte.

„Ideale Lebensbedingungen bei uns“
Im Falle der Tarantel ist ein Biss, so man kein Allergiker ist, eher harmlos: „Alle diese Tiere finden durch die Klimaerwärmung jetzt ideale Lebensbedingungen bei uns.“  

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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