Di, 14. August 2018

Wird „verliehen“

15.05.2018 12:50

Trainer Stefan Weissenböck geht in die NBA

Stefan Weissenböck steht vor einem Engagement in der NBA. Brose Bamberg, seit acht Jahren der Klub des gebürtigen Mistelbachers, „verleiht“ seinen Individualtrainer an die Brooklyn Nets. Der 44-Jährige bestätigte am Dienstag, dass der Vertrag „unterschrieben“ sei.

Der Niederösterreicher hat sich als „Head of Player Development“ beim aktuellen deutschen Basketball-Meister längst einen Namen weit über die Landesgrenzen hinaus gemacht. Weil sich seine Qualitäten bis in die NBA herumgesprochen haben, gingen bereits im Sommer 2017 Angebote von Oklahoma City Thunder und den Brooklyn Nets ein. Der zweifache Familienvater Weissenböck blieb jedoch in Oberfranken.

Dort hat er in den vergangenen Jahren u.a. mit P.J. Tucker (2017 Teamkollege von Jakob Pöltl bei den Toronto Raptors), Brian Roberts (2012 bis 2017 in der nordamerikanischen Profiliga) oder Daniel Theis (Boston Celtics) gearbeitet. Das Trio hat es auch dem Niederösterreicher zu verdanken, in der NBA gelandet zu sein. Maxi Kleber hält sich nach seiner Rookie-Saison mit den Dallas Mavericks seit drei Wochen - und damit wie schon vor drei Jahren - bei Weissenböck fit. Zur „Kundschaft“ des 44-Jährigen zählen neben dem Wiener Pöltl auch Tomas Satoransky (Washington Wizards) und Paul Zipser (Chicago Bulls).

Bei den Brooklyn Nets wird Weissenböck zum „Teilzeitarbeiter“. Er wird nach eigenen Angaben zufolge in der Sommerpause ebenso wie während der Saison mehrmals für einige Tage nach New York reisen, um mit Spielern individuell zu arbeiten. Bamberg erhalte eine „Leihgebühr“. Der Niederösterreicher hat nie viel Aufhebens um seine Tätigkeit gemacht. „Die Spieler transportieren meinen Ruf“, sagte er am Dienstag zur APA. Das NBA-Engagement mache ihn freilich schon ein wenig „stolz“ - zurecht.

Weissenböck arbeitet seit 2010 in Bamberg. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2020. Zuletzt verbrachte der Niederösterreicher im Jänner fast zwei Wochen in den USA. Der ehemalige Spieler der österreichischen Nationalmannschaft gastierte dabei zum Erfahrungsaustausch in Oklahoma, Washington, Brooklyn und Boston.

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