Do, 13. Dezember 2018

Schon einmal pro Woche

08.05.2018 06:00

Sport macht glücklich!

Los geht es mit dem sportlichen Leben! Denn die positiven Wirkungen von regelmäßigem Training beschränken sich nicht nur auf eine schlanke Figur. Forscher der University of Michigan sind sich einig, dass Bewegung unsere Laune bestens hebt.

Der positive Einfluss von physischer Aktivität auf Depressionen und die mentale Gesundheit ist seit langem bekannt. Amerikanische Wissenschafter fanden nun heraus, dass schon geringe Dosen regelmäßiger sportlicher Aktivität unsere Glücksgefühle enorm steigert. Die Forscher untersuchten, ob Bewegung die psychische Gesundheit in gleicher Weise erhöht, wie sie seelische Verstimmungen wie Depressionen reduzieren kann. Das Ergebnis: Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen mentaler Zufriedenheit und körperlicher Ertüchtigung. Die Studien zeigen laut Intervall-Fasten.net, dass besonders bei Kindern und Jugendlichen eine gesteigerte körperliche Aktivität das Glückslevel signifikant zu steigern vermag. Junge Menschen, die sich nur einmal pro Woche sportlich betätigen, haben bis zu 50 Prozent höhere Glücks-Chancen, als gleichaltrige, die gar keinen Sport treiben.

Körperliches Training wirkt wie ein natürliches Antidepressivum, das durch Hormone und Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin ausgelöst wird. Bereits 20 Minuten leichtes Joggen sind ausreichend, um den Dopaminspiegel wesentlich ansteigen zu lassen. Nach dem Workout sinkt dieser wieder ab, während der Serotoninspiegel gleichermaßen steigt. Diesen Neurotransmitter kennt man auch als das „Glückshormon“. Er sorgt für innere Zufriedenheit und hebt die allgemeine Stimmung. Die Forscher zeigten: Je mehr wir uns bewegen, desto glücklicher werden wir. Entscheidend ist aber, dass wir uns in der Sportart wohlfühlen.

Wie so oft kommt es jedoch auf die richtige Dosis an, denn zu viel ist ungesund. Wer es mit dem Training übertreibt, leidet oft an erhöhtem Verschleiß von Knochen, Bändern und Gelenken. Betroffene schwächen außerdem ihr Immunsystem. Selten kann überdies Sportsucht auftreten. Typische Anzeichen dafür sind das Ignorieren von Erschöpfungserscheinungen wie Schmerzen und Verletzungen. Hören Sie deshalb auf Ihren Körper und geben Sie ihm eine Auszeit, wenn er diese braucht.

Eva Greil-Schähs, Kronen Zeitung

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