Fr, 16. November 2018

Rot-grüne Irrwege

18.04.2018 16:10

Pflanzen-Labyrinth sorgt für Aufsehen in Wien

Ein Kunstprojekt am Wiener Schwarzenbergplatz sorgt derzeit für Aufsehen. Beim berühmten Hochstahlbrunnen wurde der größte temporäre Irrgarten Europas aufgestellt. Das Kunstprojekt nennt sich „Sharing Heritage: Labyrinths in Europe“ und brachte über Crowdfunding immerhin 20.000 Euro an Spenden ein. Die Stadt Wien hat 10.000 Euro beigesteuert.

Eine alte Dame konnte im Alleingang sogar 1200 Euro unter Freunden und Bekannten sammeln - aber auch das hat wohl nicht ganz gereicht, gibt es dort doch vor Ort noch eine Spendenbox. Tina Verena Zickler, Kuratorin und Initiatorin, erklärt, warum das so teuer ist: „Allein der Transport vom Augarten bis hierher kostet 4000 Euro. Man muss einen Bauantrag machen, die Bauplanung machen. Da hängen so viele Sachen drin. Wenn ich mich anständig bezahlen würde, dann wäre das ein 130.000-Euro-Projekt, weil ich arbeite seit einem Jahr daran. Ich habe vom Dezember bis zur Eröffnung durchgehend gearbeitet“, betont die Kuratorin.

Von 14. April bis 3. Juni wird das Labyrinth ausgestellt sein. Es besteht aus 400 heimischen Zier- und Nutzpflanzen, die aus der Baumschule Augarten hergeholt wurden. Außen zeigen Plakate verschiedene Labyrinthe der europäischen Kulturgeschichte.

Die Ausstellung soll das Labyrinth als Bestandteil des europäischen Erbes in den Mittelpunkt stellen. Den Besuchern gefällt‘s, eine Anmerkung gibt es aber trotzdem: „Ich vermisse die Schilder, damit man weiß, welche Pflanzen das sind“, sagt eine ältere Frau.

Alexander Bischofberger-Mahr
Alexander Bischofberger-Mahr

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