Die Strecke führt sogar durch ein Hotel, nämlich durch das Yas am Hafen von Yas Island, einer vorgelagerten Insel der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Ebenso ungewöhnlich ist ein Tunnel am Ende der Boxengasse.
Der glitzernde Formel-1-Zirkus gastiert in der reichsten Stadt der Welt. Die 420.000 permanenten Einwohner von Abu Dhabi City bringen es auf ein durchschnittliches Vermögen von 11,4 Millionen Euro. Die Temperaturen werden verhältnismäßig angenehm sein, zu dieser Jahreszeit hat es in Abu Dhabi durchschnittlich "nur" 24,4 Grad Celsius.
Start in der Dämmerung
Gestartet wird um 17 Uhr Ortszeit, dadurch wird es das erste Rennen geben, dass bei Dämmerung gestartet und bei Dunkelheit beendet wird. Die Strecke wird permanent durch Flutlicht beleuchtet sein. Der langjährige Formel-1-Pilot David Coulthard hatte bereits die Ehre, die Strecke abfahren zu dürfen. "Es gibt sehr viele Herausforderungen auf dieser Strecke", meinte der Schotte und ergänzte: "Diese Strecke ist schwieriger zu lernen als andere neue Strecken wie Türkei, Bahrain oder Shanghai."
50.000 Fans schauen zu
Das Errichten der Strecke in Abu Dhabi, das zu 70 Prozent aus Wüste besteht, war ein Projekt, das im Februar 2007 begann, 14.000 Arbeiter beschäftigte und 35 Millionen Arbeitsstunden erforderte. 1,6 Millionen Kubikmeter Erde wurden bewegt und 720.000 Quadratmeter Asphalt betoniert. 50.000 Fans werden das sportlich nicht mehr sonderlich spannende Spektakel am Sonntag verfolgen, die VIPs werden dies vom 60 Meter hohen "Sun Tower" tun.
Vertraglich ist vorgesehen, das Abu Dhabi zunächst einmal bis 2016 im WM-Kalender bleibt. Kurz vor der Eröffnung in Abu Dhabi steht eine Ferrari World, die u.a. die schnellste Achterbahn der Welt bieten wird.









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