Tirolweit schließt die Post 45 Ämter, erst in 17 Fällen wurden Ersatzlösungen gefunden: Rum (Blumengeschäft im MPreis) und Mils (Lebensmittelgeschäft Hueber) waren in dieser Woche die vorläufig letzten Orte, wo ein Post-Partner für das geschlossene Amt einsprang.
Auch in Oberau gab es sieben Bewerber. Den Zuschlag erhielt Spar-Chef Walter Stadler. "Ich bin deswegen nicht in Jubelstimmung, habe aber gewisse Erfahrungen in Niederau", sagt der Kaufmann.
Post-Schließungen nicht nur negativ
Der neue Bürgermeister Rainer Silberberger ist mit den Berechnungen, die zur Schließung des letzten Postamtes führten, nicht einverstanden, gibt aber zu: "Die Ersatzlösungen funktionieren und die Öffnungszeiten sind dadurch natürlich flexibler geworden." Seit der neuen Schließungswelle, die Anfang Juli begann, hat die Post 17 Partner (vor allem Geschäfte) gefunden. Weitere zwei eröffnen im Laufe des Oktobers in Vomp und in Tux.
Für einige Orte haben die Umstrukturierungen auch etwas Positives: Sie bekamen einen Post-Partner, obwohl dort kein Postamt war. Diese Verbesserung gab es seit Juli in elf Tiroler Orten, zuletzt in Rinn, Patsch, Baumkirchen und Mieders.
Generell hat die Post versprochen, dass es keine Ämterschließung gibt, sofern nicht ein Post-Partner gefunden wird. In 28 Orten wird nun weiterhin gesucht.
von Andreas Moser und Toni Silberberger









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