Silvio braucht Geld

Spekulationen über den Verkauf von Berlusconis Milan

Fußball
06.10.2009 15:10
In Italien reißen die Spekulationen über einen Verkauf des Serie-A-Klubs AC Milan nicht ab. "Jetzt ist ein Verkauf möglich", titelte die "La Gazzetta dello Sport" am Dienstag. Klub-Besitzer Silvio Berlusconi "flirte" mit dem albanischen Unternehmer Rezart Taci, so das Blatt. Wie es heißt, könnte der italienische Ministerpräsident gezwungen sein, den Fußballklub zu verkaufen, da sein Konzern Fininvest dringend Geld benötige.

Fininvest war am Samstag zu einer Zahlung von 750 Millionen Euro verurteilt worden. Milan werde mit einem Wert von 700 Millionen Euro taxiert. Bisher hatten Milan und der Fininvest-Konzern alle Verkaufsmeldungen dementiert.

Trainer Leonardo wackelt
Die neuen Zeitungsberichte über einen Besitzerwechsel sorgten bei Milan für weitere Unruhe. Auch sportlich steht der Klub unter Druck. Nach dem schwachen 1:1 bei Atalanta Bergamo und dem Absturz in der Serie A (nur Elfter nach sieben Runden) sowie der peinlichen 0:1-Champions-League-Heimniederlage gegen den FC Zürich wackelt Trainer Leonardo. "Ich wäre auch bei einer Niederlage in Bergamo nicht zurückgetreten", betonte der Brasilianer.

Kommt Marco van Basten?
Wie lange der Klub ihn jedoch noch weitermachen lässt, ist fraglich. Italienische Zeitungen berichteten, dass Leonardo vom ehemaligen Milan-Star und Ex-Teamchef der Niederland, Marco van Basten, abgelöst werden könnte.

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(Bild: KMM)



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