Gäste, Touristiker, Wirtschaft und die lokale Politik ärgern sich über die seit Monaten herrschende Misswirtschaft in den Rosegger-Gedenkstätten grün und blau. Dass das Land Steiermark gerade solch einzigartige Museumsjuwelen links liegen lasse, stößt bei den Betroffenen auf großes Unverständnis.
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Land will Probleme beheben
Nun soll den Fans des berühmten Heimatdichters, der auch im Grazer Stadtpark residiert (siehe Foto), das Leben leichter gemacht werden. Die Verantwortungsträger versprechen "im Juli 2009 einen Neubeginn". Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer schickt den regionalen ÖVP-Abgeordneten Josef Straßberger zur Schadensbegrenzung ins Rennen.
Drei Mitarbeiter mehr
Straßberger erklärt: "Seit geraumer Zeit haben sich in den Krieglacher Gedenkstätten personelle Probleme aufgetan. Der Museumsverwalter am Alpl hat von heute auf morgen gekündigt. Einen Nachfolger zu finden, der bereit ist, auf den Kluppeneggerhof als Verwalter hinaufzuziehen, ist schwierig." Dennoch: Straßberger schwört, dass ab Juli drei Vollbeschäftigte wieder für die Rosegger-Museen tätig sein werden. "Es ist uns ein Herzensanliegen, dass die Rosegger-Museumsjuwelen wieder in Schuss gebracht werden."
von Barbara Winkler ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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