Sa, 22. September 2018

Eishockey-Liga

14.02.2009 10:06

KAC setzt beeindruckende Heimbilanz fort

Der KAC, der als Nummer eins im Grunddurchgang der österreichischen Eishockey-Liga ins Viertelfinal-Play-off geht, feierte am Freitagabend in der vorletzten Runde einen 3:0-Erfolg gegen die Graz 99ers. Der Kampf um Rang vier wird erst in der letzten Runde am Sonntag entschieden. Die Black Wings Linz feierten einen 3:1-Sieg bei Olimpija Laibach und können nun mit Heimvorteil im direkten Duell mit dem VSV die Villacher von Platz vier noch verdrängen. Der VSV rang die Vienna Capitals mit 4:3 nieder, die Innsbrucker Haie besiegten Jesenice mit 5:2. Red Bull Salzburg besiegte Szekesfehervar mit 5:4 nach Penaltyschießen.

KAC - Graz 99ers 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Gefeiert wurde in der Stadthalle schon vor dem Spiel. Milliardärin Heidi Horten, langjährige KAC-Gönnerin, beging am Freitag ihren 68. Geburtstag und wurde von den 4.100 Fans mit einem Ständchen (Happy Birthday) und von Kapitän Christoph Brandner mit einem großen Blumenstrauß begrüßt.

Keine Geschenke gab es vonseiten der Grazer, die sich nach Kräften wehrten und den Rotjacken das Leben schwer machten. Verteidiger Herbert Ratz brachte den KAC im Powerplay in Führung (13.), Brandner mit dem 200. Saisontor des KAC (42.) und Dave Shantz (54./PP) sorgten im Schlussdrittel aber doch noch für einen sicheren Sieg.

VSV - Vienna Capitals 4:3 (3:2, 0:1,1 :0)
Nach der frühen Führung der Gäste durch Fox (5.) drehte Cavanaugh die Partie vor 4.000 Zuschauern mit einem Doppelschlag (10., 12./SH) innerhalb von 140 Sekunden. Ferland (17.) legte in Überzahl zum 3:1 nach, verschuldete mit einem eklatanten Fehlpass aber auch den Anschlusstreffer der Capitals durch Riihijärvi (18.). Umgekehrte Vorzeichen dann im zweiten Spielabschnitt.

Die wieder mit dem zuletzt verletzten Rotter angetretenen Wiener bestimmten nun die Partie, nutzten aber zunächst selbst eine 5:3-Überzahl nicht zum Ausgleich. Nachdem VSV-Neuzugang McKenna zum dritten Mal in dieser Partie die Strafbank drückte, gelang Lynch (31./PP) aber schließlich das verdiente 3:3. Im Finish schwächten sich die "Caps" durch unnötige Ausschlüsse selbst, aus einem der vielen Powerplays für den VSV erzielte Mapletoft 2:05 Minuten vor der Schlusssirene den Siegestreffer.

Salzburg - Szekesfehervar 5:4 n.P. (1:0, 2:3, 1:1; 0:0)
Martin Ulmer in der 6. Minute und Ryan McDonough (23.) hatten die Salzburger in Führung gebracht, Daniel Fekete (24.) brachte die Gastmannschaft jedoch wenige Sekunden nach dem zweiten Salzburger Treffer heran. Auch Adrian Fosters 3:1 (27.) beantwortete Georg Nagy (28.) nur eineinhalb Minuten später mit dem erneuten Anschlusstreffer. 48 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts glich Istvan Sofron (40.) gar aus.

Die Salzburger konnten sich auch im Schlussdrittel nicht entscheidend absetzen. Walter Sweatt (41./PP) traf im Powerplay, der Ungar Gabor Ocskay (47./SH) erzwang mit einem Unterzahltreffer jedoch die Verlängerung. Nach torlosen fünf Minuten sorgte Julien im Duell mit Tormann Zoltan Hetenyi für die Entscheidung.

HC TWK Innsbruck - HK Acroni Jesnice 5:2 (2:1, 1:1, 2:0)
Bereits nach 36 Sekunden hatte Rem Murray die Führung am Schläger, doch der Schuss ging neben das Tor. Verteidiger Rich Brennan machte es besser und traf in der 5. und 19. Minute jeweils nach Zuspiel von Dustin Johner. Zuvor konnte Kovacevic in Überzahl ausgleichen (17.). Im zweiten Drittel erhöhte Steve Guolla auf 3:1 (24.), doch die Gäste steckten nicht auf und Conrad Martin gelang der Anschlusstreffer (35.).

Im Schlussabschnitt spielten die Innsbrucker ihre Führung dann locker über die Zeit. Mit einem sehenswerten Treffer erhöhte Kent Salfi (46.) auf 4:2, und Rem Murray verwandelte im Fallen einen eigenen Rebound zum 5:2 (48.).

Olimpija Laibach - Black Wings Linz 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Brad Purdie brachte die Linzer bereits in der zweiten Minute im Powerplay in Führung, Ziga Pavlin (20./PP) glich jedoch praktisch mit der Schlusssirene des ersten Drittels ebenfalls in Überzahl aus. Im Mitteldrittel neutralisierten die Teams einander, bis Allan Rourke (37./PP), erneut im Powerplay, die Gäste in Führung brachte. Die Slowenen nahmen in den letzten Minuten Tormann Ales Sila vom Eis und kassierten in der letzten Sekunde das 1:3 durch Purdie.

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