Der 35-jährige Oberösterreicher erhielt im Endlauf für einen Fehler bereits beim dritten Tor zwei Sekunden Zeitstrafe. "Natürlich bin ich enttäuscht, aber ich musste alles riskieren", erklärte Oblinger, der 2000 in Sydney bereits Olympia-Vierter gewesen war.
"In Summe hat mich das drei Sekunden gekostet. Man hat also gesehen, dass an sich der Kurs Richtung Platz drei gestimmt hätte", sagte der vierfache Olympiastarter aus Schärding, der 2000 in Sydney Rang vier und in Athen Platz 13 belegt hatte. Am Ende fehlten Oblinger 5,38 Sekunden auf den Überraschungs-Dritten Benjamin Boukpeti aus Togo, der als Führender ins Finale gegangen war. Silber ging an den Franzosen Fabien Lefevre.
"Das Ergebnis ist unter dem Strich nicht schlecht, aber wenn man so weit gekommen ist, möchte man natürlich mehr. Und nach dem Vorlauf habe ich zum erweiterten Kreis der Favoriten gezählt", bedauerte Oblinger, der wie seine ebenfalls paddelnde Ehefrau Violetta in der Olympiasaison von massiven Krankheitsproblemen gebremst worden war.
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