Der Oststeirer hatte auf der von der Katholischen Jungschar Salzburg gepachteten Erentrudisalm als Küchengehilfe gearbeitet. Wegen seiner Entlassung zündete er dort eine Hütte und eine Mühle an; er wurde bald gefasst. So wie auch 1977 nach dem brutalen Mord an der Rentnerin, für den er zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt wurde.
"Primitiv und gefühlskalt"
Zwei Gerichtspsychiater bezeichneten ihn damals als "primitiv, gefühlskalt und nur durchschnittlich intelligent". Wenige Monate danach wollte er aus der Strafanstalt Gerasdorf (NÖ) ausbrechen, und im Mai 1978 regte sich seinetwegen ganz Österreich auf: Er war geflüchtet, als seine Bewacher mit ihm zum Heurigen auf ein paar "Gspritzte" gingen. Ein Riesenskandal...
1981 gelang ihm bei Außenarbeiten die Flucht, fünf Jahre später türmte er mit einem Kärntner aus der Grazer Strafanstalt Karlau. Beide wurden geschnappt.
1988 wurde der Oststeirer schließlich entlassen. Er zog nach Salzburg, wo er wegen Brandstiftung und auch gefährlicher Drohung bereits verurteilt wurde...
Ein Interview mit seinem ehemaligen Chef findest du in der Infobox!
von Peter Riedler, "Steirerkrone"
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