"Wurscht, ob ein Regen kommt, ich bin dabei", wurde schon tagsüber den Wolken getrotzt. Die Vorgruppen "Claudia Koreck & Band", die "Strassner Pascher & Quartett" und "The Drumatical Theatre" heizten vor dem Hauptprogramm ein. Ein tolles Ambiente, dem auch Rainhard Fendrich zu Recht Tribut zollte. Nach seinem einstündigen Vorprogramm gab er gemeinsam mit "Seer"-Chef Fred Jaklitsch und Co. zum ersten Mal sein "Vü schöner is des G'fühl" und den Hit "Wia Feuer und Wasser" auf der Bühne zum Besten.
Eine Premiere, die den Wettergott zum Rückzug seiner bedrohlichen Gewitterwolken bewog - Party pur!
Zurück zu den Wurzeln
Das "Hitfeuerwerk der Seer" ging übrigens zurück bis in die Geburtsstunde der Band. "Das Ende von der Gruppe 'Joy' war der Beginn der 'Seer'", erklärt Manager Gustl Viertbauer. Zwanzig Jahre nach dem Ende von "Joy" kehrte Fred Jaklitsch nämlich zurück zu seinen Wurzeln. Mit Andi Schweitzer stellte er erstmals wieder das Live-Comeback des Welthits "Touch by Touch" auf die Beine. Jaklitsch: "Die Idee kam aus einer Emotion heraus. Das Jubiläum, die vielen Fans in Stimmung - es hat diesmal ganz einfach gepasst."
Bilder vom Event findest du in der Infobox!
Das traditionelle "Seer"-Festival, das sich unter anderem auch Vizekanzler Wilhelm Molterer nicht entgehen ließ, mündete wie gewohnt vor tobenden Fans in einem mächtigen Feuerwerk. Wer nicht dabei war, bekommt den Beweis nachgeliefert. Am 11. Oktober erscheint eine Live-DVD vom Jubiläums-Open Air. Elf Kameras haben alle Lieder, alle "narrisch, gamsigen, erdigen" Emotionen in der Naturarena im Sportzentrum von "Zlaim" fernsehtauglich eingefangen.
Mit den Fans auf die Berge
Nach dem musikalischen Gipfelsieg blieben die "Seer" in luftigen Höhen. Die Fan-Wanderungen - am Montag erklimmt die Mundartband um Fred Jaklitsch noch den Loser - werden Jahr für Jahr zu "Völkerwanderungen". Aus Bayern (die größte Auslandsfangemeinde), Holland, Schweiz, Südtirol und natürlich Österreich marschieren Hunderte Anhänger mit ihren Idolen in die steirischen Berge. Und obwohl Manager Gustl Viertbauer jetzt erst einmal den Veranstaltungsstress der vergangenen Tage verarbeiten muss, kann sich die "Seer"-Familie schon auf 2009 freuen: "Das Open Air ist so beliebt - das müssen wir fortsetzen."
von Thomas Bauer, "Steirerkrone"
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