Bunt, poetisch, melancholisch und urkomisch, in jedem Fall aber außergewöhnlich - so sind die Produktionen, die das Straßen- und Figurentheaterfestival alljährlich nach Graz und auch nach Gleisdorf, Weiz und Stainz bringt.
Die eigenwillige Familie Flöz, den Grazern schon bestens vertraut, bringt die Menschen immer wieder zum Schmunzeln, die Artisten vom Circus Klezmer sorgen für Staunen und herzliches Lachen, und für die Kleinen hat das Theater auf der Zitadelle einige Erklärungen parat. Die große Welt wird hier in kleinen Formaten ausgebreitet, das Universum hat sogar Platz in einem Parabolspiegel.
"Fremdsein" als Generalthema
Erstmals haben die Festival-Verantwortlichen Diana Brus und Werner Schrempf ein Generalthema gewählt und thematisieren gleich in mehreren grenzüberschreitenden Projekten das "Fremdsein".
Kaum ein Festival hinterlässt so viele begeisterte Besucher, nur wenige Aufführungen unter freiem Himmel werden so gestürmt wie jene von "La Strada". Die meisten finden auch heuer wieder bei freiem Eintritt auf den Plätzen der Innenstädte statt, aber auch die Veranstaltungen in den Theatern und großen Sälen beeindrucken durch zarte Poesie und großes Können - und auch durch ihre moderaten Preise.
von Michaela Reichart, "Steirerkrone" und steirerkrone.at
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.