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Skicrosser Matt im Viertelfinale ausgeschieden

20.02.2014, 11:22
Enttäuschend haben Österreichs Freestyler am Donnerstag im olympischen Bewerb der Skicrosser abgeschnitten. Medaillenhoffnung Andreas Matt (im blauen Rennanzug) schied im Viertelfinale aus, nachdem er in seinem Lauf nur den vierten Platz belegt hatte. Der Tiroler wurde schließlich 14., Gold, Silber und Bronze gingen indes an Frankreich.

Die Franzosen waren eine Klasse für sich. Jean Frederic Chapuis gewann die Goldmedaille, Silber ging Arnau Bovolenta, Bronze holte Jonathan Midol. Vierter wurde der Kanadier Brady Leman.

Anders als seine Kollegen Christoph Wahrstötter (20.), Patrick Koller (24.) und Thomas Zangerl (27.), die im Achtelfinale ausgeschieden waren, zeigte der im Gesamtweltcup an zweiter Stelle liegende Matt mit einem Sieg eine souveräne Vorstellung in der ersten Runde. Im Viertelfinale lag er nach einem etwas zu weiten Sprung von Beginn an im Hintertreffen und kam auf dem spektakulären Kurs an seine Vordermänner nicht mehr heran.

Piste wesentlich weicher als in den Setzungsläufen

"Überholen war schwierig, da müssen die Vorderen schon kleine Fehler machen. Ich war vielleicht auch nicht so super drauf wie sonst." Die Bedingungen hatten sich gegenüber des Setzungsläufen in der Früh verändert, die harte Piste war "aufgegangen", was Matt aber eigentlich lieber ist. "Das ist auch fürs Rennen besser. Wenn es ein bisschen langsamer ist, gibt es mehrere Überholmöglichkeiten, als wenn es hart ist. Da braucht man auf dieser Strecke dann nichts ans Überholen denken, weil man so viel mit sich selbst zu tun hat."

Ungeachtet seiner eigenen Enttäuschung hofft Matt, dass seine Sportart künftig auch wieder im österreichischen Fernsehen zu sehen sein wird. "Die Leute müssen die Möglichkeit haben zuzuschauen, dann entwickelt sich eh alles von selbst. Ich bin überzeugt dass es ihnen gefallen wird. Ich denke, der Sport hat eine Riesenchance. Wir sind eine junge Disziplin, erst das zweite Mal bei Olympia."

Ein Fan ist auch der ehemalige Alpinskiläufer Marco Büchel, der sich den Bewerb wie Matt- Bruder Mario und Tausende andere live anschaute: "Ich hab das mal probiert, für mich war aber nichts", sagte der Liechtensteiner.

20.02.2014, 11:22
AG/red
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