Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
30.09.2016 - 00:11
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

Spielfeld- Sperren lenken Asylstrom nach Ungarn

11.02.2016, 06:08

Die strengen österreichischen Grenzkontrollen zeigen immer deutlichere Auswirkungen, wie auch die "Krone" zuletzt berichtete . Die Ausweichbewegung des Asylstroms nimmt immer konkretere Formen an. So scheint nun auch Ungarn, das sein Flüchtlingsproblem mit letztem Herbst gelöst glaubte, doch wieder Zielland zu werden. Die Regierung in Budapest erwägt daher bereits die Errichtung von weiteren Grenzzäunen.

Einige Monate lang gingen die auf der Balkanroute marschierenden Flüchtlinge den "Weg des geringsten Widerstandes", doch seit den scharfen Kontrollen in Spielfeld hat sich der Asylstrom teilweise gesplittet. Vor allem jene, die nicht aus Syrien kommen, und daher von den Behörden eher als "Wirtschaftsmigrant" eingestuft werden, versuchten zuletzt vermehrt auch wieder über die ungarische Grenze in EU- Gebiet zu gelangen.

Ungarische Gefängnisse sind voll

Erst am Dienstag gab es einen entsprechenden Vorfall in Röszke, als eine größere Gruppe von Asylwerbern den Grenzzaun überwinden wollte. Der Großteil floh, als die Polizei sich näherte, 24 Personen aus Pakistan, Indien und Nepal wurden aber festgenommen. Dies verschärft aber auch ein Problem der Ungarn, denn die Gefängnisse des Nachbarlandes sind mittlerweile voll. Seit September haben ungarische Gerichte etwa 1100 Menschen wegen illegalen Grenzübertritts verurteilt. Ein stärkeres Umlenken des Flüchtlingsstroms könnte zu noch gröberen Komplikationen führen.

Patrouille an der serbisch-ungarischen Grenze in Röszke
Foto: APA/EPA/SANDOR UJVARI

Auch die bisher ungesicherte Grenze zu Rumänien könnte für die Flüchtlinge zunehmend verlockender werden. Nicht zuletzt deshalb überlegt unser Nachbarland, auch dort einen Zaun hochzuziehen. Dadurch wären aber politische Spannungen mit Bukarest vorprogrammiert.

Österreichs Grenzkontrollen zeigen Wirkung

Wie berichtet ist vor allem Österreichs scharfes Grenzmanagement für diese Entwicklung verantwortlich. Im Verteidigungsministerium wird daher auch bereits die nächste Eskalationsstufe geplant und Sicherungsmaßnahmen in Nickelsdorf und am Brenner erwogen.

Lesen Sie auch:

11.02.2016, 06:08
red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum