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09.12.2016 - 20:22
Foto: Peter Tomschi

Nimm das Sackerl...

08.07.2011, 14:04
Unglaublich aber wahr: ein Wiener geht lieber ins Gefängnis, als den Kot seiner Hunde ordnungsgemäß zu entfernen!

Aufgedeckt hat dies Claudia Reiterer für ihrer „Konkret- Spezial Sendung. 2006 wurde dem Wiener Bürgermeister eine Anti- Hundekot Petition übergeben. Nahezu 160.000 Bürger hatten diese unterschrieben. Eine beachtliche Zahl - noch beachtlicher allerdings die Massen die täglich von Bello & Co. allein in Wien hinterlassen werden: an die 10 Tonnen sollen es sein.

Hand aufs Herz: Jeder Mensch - ob Tierfreund oder nicht - hat sich schon einmal geärgert, weil er in einen Hundehaufen gestiegen ist. Die übel riechende Masse von der Schuhsohle, der Autofussmatte oder gar vom Teppichboden zu entfernen, ist viel mühsamer und ekeliger als das „Hundeglück“ gleich wegzuräumen. Als verantwortungsvoller Hundehalter sollte man mithelfen, die leidigen Hundedebatten möglichst zu vermeiden und auf ein friedliches Miteinander von Mensch und Hund setzen. Keine Frage, die ersten Male fällt es schwer, die braune Masse aufzuheben. Aber, wie so oft im Leben: man gewöhnt sich daran.

1360 Euro Strafe– dazu wurde jener Wiener verdonnert, weil er mehrfach die „Hinterlassenschaften“ seiner Hunde nicht entfernt hatte. Keine kleine Sache: denn bei den Tieren handelt es sich um Doggen! Da er kein Geld hat um die Strafe zu bezahlen, muss er hinter schwedische Gardinen. Die Kosten für diesen „Urlaub“ hinter Gitter tragen wir Steuerzahler. Doch belehren lässt er sich dadurch nicht. „Lieber sitz’ ich als dass ich Hundekot aufhebe“ so der 52- jährige. Vielleicht wäre es ratsam solche Menschen für gemeinnützige Tätigkeiten einzusetzen! In diesem Fall vielleicht in einem Tierheim - so lernt er wenigstens mit Hundekot „umzugehen“.

08.07.2011, 14:04
Maggie Entenfellner
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