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F1- Kurse müssen sich für schnellere Boliden rüsten

14.01.2017, 08:40

Durch die neuen schnelleren Formel- 1-Autos mit ihren breiteren Reifen ergeben sich auch Adaptierungen für die Streckenbetreiber. Vor allem die höheren Kurvengeschwindigkeiten, die laut Simulationen teilweise bis zu 40 km/h schneller als bisher sein dürften, stellen eine besondere Herausforderung in punkto Sicherheit dar.

"Wir haben jedes einzelne Team gebeten, Simulationen mit den 2017er- Autos durchzuführen", erklärte Laurent Mekies, der Sicherheitsdirektor des Internationalen Automobilverbandes (FIS) am Freitag bei der Autosport International Show in Birmingham. Laut ersten Erkenntnissen werden Lewis Hamilton und Co. im Vergleich zum Vorjahr um drei bis vier Sekunden pro Runde schneller sein.

Jede Strecke simuliert

"Wir haben diese Simulationen genutzt, um unsere Simulationssoftware einzuspeisen. Daher haben wir mit den 2017er- Autos jede einzelne Strecke simuliert", erläuterte Mekies, wie man zu den Daten gelangte. "Jede einzelne Strecke erhält nun von der FIA ein entsprechendes Upgrade, das auf diesen Daten basiert. Dieser Prozess läuft gerade, wir gehen dabei in der Reihenfolge der Meisterschaftstermine vor, weshalb noch nicht jede Strecke die Daten erhalten hat."

Der Österreich- Grand- Prix auf dem Red- Bull- Ring in Spielberg findet als neunter WM- Lauf der Saison am 9. Juli statt. Melbourne, wo am 26. März mit dem Australien- Grand- Prix die Titeljagd in der Motorsport- Königsklasse beginnt, hat die Anforderungen bereits umgesetzt. So wurde die Kurve zwölf mit zusätzlichen Sicherheitsbarrieren anstelle von Reifenstapeln gesichert. Außerdem werden in den Kurven eins, sechs und 14 die vorhandenen Reifenstapel in der Tiefe verdoppelt.

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