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Das ist Guardiolas irre Liste von Wunschspielern!

03.02.2016, 10:29

Kaum war Pep Guardiola als Coach von Manchester City bestätigt, da tauchten die Bayern- Stars Robert Lewandowski und David Alaba schon auf der Einkaufsliste der schwerreichen Engländer auf. Nach Informationen der englischen Zeitung "The Sun" will Guardiolas neuer Verein um Torjäger Lewandowski und Defensiv- Allrounder Alaba buhlen. Doch damit nicht genug: "Messi und Neymar stehen auf der Agenda von Guardiola für ManCity", schrieb in Spanien "Sport". 200 Millionen Euro sollen dem Noch- Bayern- Trainer für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen! Im Video oben erklärt Barca- Superstar Neymar, dass es "ein Traum wäre, unter Guardiola zu spielen".

Dabei besitzt Guardiolas  neuer Verein ohnehin schon einen guten Kader mit internationalen Topstars wie dem belgischen Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne oder dem argentinischen Torjäger Sergio Aguero.  Geld spielt keine Rolle, der Spanier soll City ganz einfach zum besten Verein auf dem Planeten machen.

Kevin De Bruyne
Foto: APA/AFP/PAUL ELLIS

So wünscht es sich die Eigentümer- Gesellschaft City Football Group aus Abu Dhabi. So hoffen es die Fans der Citizens. "Die Verpflichtung von Pep Guardiola verleiht ihnen den Status einer Supermacht", titelte die britische Zeitung "The Telegraph". 20 Millionen Euro pro Jahr soll Guardiola nach übereinstimmenden Berichten auf der Insel verdienen.

Hier eine Zusammenfassung der Wunschliste laut Briten- Medien

  • Lionel Messi  (FC Barcelona, 120 Mio. €)
  • Neymar  (FC Barcelona, 100 Mio. €)
  • Robert Lewandowski  (Bayern München, 70 Mio. €)
  • David Alaba  (Bayern München, 45 Mio. €)
  • Paul Pogba  (Juventus Turin, 55 Mio. €)
  • Ross Barkley (Everton, 16 Mio. €)
  • Thiago Alcantara (Bayern München, 25 Mio. €)
  • Philippe Coutinho (FC Liverpool, 30 Mio. €)
  • Marcelo (Real Madrid, 30 Mio. €)
  • John Stones (Everton, 25 Mio. €)
  • Dani Alves (FC Barcelona, 10 Mio. €)

(geschätzte Marktwerte laut transfermarkt.at)

Berater: "Toure wird den Klub verlassen"

"Er wird kommen - und einige Spieler werden den Klub verlassen", sagte Ex- Weltmeister Thierry Henry,  der zwei Jahre unter Guardiola beim FC Barcelona  gespielt hatte. "Als er kam, sortierte er Profis aus. Er tat das in München, er wird es auch in Manchester  tun." Einer von denen, die wohl gehen müssen, wird Yaya Toure  sein. Der Ivorer ist im City- Mittelfeld gesetzt, Leistungsträger und Vize- Kapitän. Doch er flüchtete bereits 2010 aus Barcelona nach Manchester, weil er nicht ins Pep- System passte. "Ich denke, er wird den Klub verlassen", sagte Toure- Berater Dimitry Seluk der "Sun".

Yaya Toure
Foto: APA/EPA/FERNANDO BIZERRA JR

Triumvirat vom FC Barcelona wieder vereint

Für die Mittelfeld- Zentrale hat Guardiola nach übereinstimmenden Medienberichten ohnehin schon einen Kandidaten im Visier. Der Franzose Paul Pogba soll von Juventus Turin kommen. Auch Abwehrspieler John Stones von Everton steht auf der Liste ganz weit oben. Die Geldgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten lassen ihrem Wunschtrainer freie Hand. In München war das nicht so. City- Vizepräsident ist der Katalane Ferran Soriano, mit dem Guardiola bereits in Barcelona zusammengearbeitet hat. Auch mit Sportdirektor Txiki Begiristain trifft der 45- Jährige einen guten alten Bekannten wieder.

Paul Pogba
Foto: GEPA

Seit 2008 eine Milliarde Euro für Stars ausgegeben

Begiristain fungierte auch als Sportdirektor, als sein Freund noch Barca- Coach war. Die erneute Zusammenarbeit dieses Trios ist auch der Hintergrund, vor dem in Spanien die Spekulationen über ein angebliches Werben um Messi zu sehen sind. In Manchester stehen Guardiola nicht weniger als 16 Trainingsplätze mit verschiedenen Graslängen zur Verfügung. Rund 250 Millionen Euro kostete die 720.000 Quadratmeter große Anlage, die 2015 fertiggestellt wurde. Perfektionist Guardiola wird seine helle Freude daran haben. Die Scheichs haben knapp eine Milliarde Euro an Ablösesummen seit ihrer Übernahme 2008 in neue Stars gesteckt.

"Pep steht vor seiner größten Herausforderung. Er soll den Europacup gewinnen mit einem Klub, der über keine große Tradition verfügt", schrieb die spanische Zeitung "Marca".

03.02.2016, 10:29
AG/red
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