Tokyo Sexwale
Foto: APA/AFP/OLIVIER MORIN

"Euer Problem!" Sexwale will nicht FIFA- Boss sein

Der Südafrikaner Tokyo Sexwale hat seine Kandidatur für das Amt des neuen FIFA- Präsidenten kurz vor dem ersten Wahlgang zurückzogen. "Ich lasse nur vier Leute übrig. Es ist euer Problem jetzt", sagte der 62- Jährige am Freitag bei seiner Ansprache vor den 207 stimmberechtigten Delegierten in Zürich.

Um die Nachfolge des suspendierten FIFA- Chefs Joseph Blatter treten nun nur noch die Favoriten Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa und Gianni Infantino sowie Jerome Champagner und Prinz Ali bin al- Hussein an. Sexwale hatte als letzter der fünf Kandidaten zu den Delegierten gesprochen. Der frühere Anti- Apartheitskämpfer galt im Fünfkampf als aussichtslos.

Sexwale hatte nicht einmal die Unterstützung seiner afrikanischen Heimatkonföderation. "Es war eine gute Zeit für mich, ich bin bereit zu dienen, meine Kampagne ist zu Ende", erklärte der Südafrikaner, der zu Wochenbeginn noch mögliche Allianzen angekündigt hatte. Eine Wahlempfehlung für einen seiner Konkurrenten gab er nicht ab.

AG/red
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