Mo, 11. Dezember 2017

Salzburgs Youngster

02.06.2017 08:21

Laimer: "Dieses Gefühl ist unbeschreiblich!"

Was war das für ein geniales Frühjahr! In 18 Spielen hatten die Salzburger 15 Siege gefeiert, zweimal remis gespielt, nur ein einziges Mal verloren. Im vielleicht schwierigsten Match 2017 folgte gestern der 16. Erfolg, der den Cupsieg und somit auch das Double brachte. Wie schon nach dem letzten Liga-Spiel gegen Altach wurden Kapitän Alex Walke und Co. dann vor den 20.000 Fans auf eine Bühne gebeten, stemmten die Cuptrophäe in den Klagenfurter Nachthimmel. Es war die würdige Bühne für das überragende Team der Frühjahrssaison. Die Stimmen zum Spiel gibt's oben im Video!

"Wir haben jetzt viermal in Folge das Double geholt. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich", rang Konny Laimer nach dem Pokal-Fight mit den Worten. "Rapid hat alles reingehauen in die Partie - wir haben wieder einmal an uns geglaubt und gewonnen!" Und zu den Gerüchten um seinen Leipzig-Abgang meinte der Mittelfeld-Abräumer nüchtern: "Schauen wir, was in den nächsten Wochen passiert. Die Entscheidung hängt von mir ab. Ein Angebot ist da, ich muss ja oder nein sagen!"

Völlig am Ende nach der elendslangen Saison mit 54 Spielen war Siegtorschütze Lazaro, der auf dem Feld Tränen der Freude vergoss: "Für mich war es eine sehr emotionale Saison mit Höhen und Tiefen, ich bin sehr erleichtert. Nach dem 3:2-Siegestor bei der Austria habe ich nun erneut das entscheidende Tor gemacht - das ist Wahnsinn!"

Mit den Tränen kämpfte aber auch Christian Schwegler, der als Joker im Finish die nötige Ruhe ins Salzburger Spiel gebracht hatte. "Das waren meine letzten Minuten mit dem Team - jetzt geht es direkt heim", sprach der Schweizer und setzte sich nach einem letzten Anstoßen mit seinen Jungs ins Auto, brauste die rund 700 Kilometer nach Luzern!

Gerüchte um Oscar
Riesengroß war die Freude natürlich auch bei Trainer Oscar, der mit dem zweiten Double der erfolgreichste Coach der Bullen-Ära ist. "Ich bin glücklich! Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir haben unsere Chancen verwertet. Das zählt", erzählte der Katalane nach einer sehr emotionalen Ansprache in der Kabine. Eine Abschiedsrede war das jedoch nicht, obwohl der 44-Jährige als Trainer bei den französischen Klubs Nizza und St-Étienne gehandelt wird.

Valentin Snobe/Philipp Grill, Kronen Zeitung

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