So, 17. Dezember 2017

Neue Alaba-Rolle

11.03.2017 11:02

Kollers Zauberformel für die letzte WM-Chance!

Dienstag gibt Teamchef Marcel Koller seinen Kader für das WM-Qualifikationsspiel am 24. März in Wien gegen Moldawien und den Test am 28. März in Innsbruck gegen Finnland bekannt. Personell wird es wenig Änderungen geben, taktisch dürfte Koller für die letzte WM-Chance eine neue Zauberformel versuchen: 3-5-2 heißt diese und wäre auch logisch. Im Video oben sehen Sie ein Treffen zwischen Koller und Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel!

3 - Dreierkette
Rechtsverteidiger Florian Klein ist bei Stuttgart seit Monaten nicht mehr gefragt (letzter Einsatz am 28. November 2016), links hinten gibt’s ohnehin seit längerem eine "Baustelle" also bietet sich die Dreierkette an. In der Koller neben seinen Stammkräften Dragovic und Hinteregger auch Platz für Sebastian Prödl, der in der Premier League bei Watford Woche für Woche erste Wahl ist, geschaffen hätte.

5 - Fünfer-Mittelfeld
Koller ließ vor kurzem mit der Aussage, "dass David Alaba ein Spieler ist, der eine hohe Intelligenz hat und sich schnell an neue Positionen gewöhnen kann", aufhorchen. Womit der Weg frei für einen Alaba links im Mittelfeld ist: An der Linie auf und ab zu marschieren kennt Alaba von den Bayern, rechts bewies Alessandro Schöpf bei Schalke schon des Öfteren, dass er diese Position spielen kann. Zusätzlicher Vorteil der Fünferkette und der neuen Alaba-Position: Für Stefan Ilsanker, bei RB Leipzig und Trainer Ralph Hasenhüttl "gesetzt", ist im defensiven Mittelfeld neben Kapitän Julian Baumgartlinger ein Platz "frei".

2 - Doppelspitze
Im Angriff hätte Koller sogar die Qual der Wahl: Marko Arnautovic, Marc Janko, Martin Harnik, Guido Burgstaller vier Mann mit viel Qualität für zwei Positionen.

Die Dreierkette probierte Koller in seiner Ära erst einmal: bei der EURO gegen Island, ging schief, 1:2. Am 24. März gegen Moldawien darf so und so nichts passieren, die "Nagelprobe" für das neue System folgt am 11. Juni in Dublin gegen Irland. Da muss ein Sieg her, will man noch zur WM.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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