Fr, 25. Mai 2018

"Keinen Platz mehr"

11.12.2016 10:18

Bis zu 200 Tote bei Kircheneinsturz in Nigeria

Beim Einsturz einer Kirche im Süden Nigerias sind zahlreiche Gottesdienstbesucher getötet worden. Die genaue Zahl der Opfer in der Stadt Uyo war Sonntag früh unklar, in mehreren Medienberichten war von mindestens 60 Toten die Rede. Die Zeitung "Punch" berichtete unter Berufung auf den Chef der örtlichen Universitätsklinik, Etete Peters, mehr als 200 Leichen seien in das Krankenhaus gebracht worden.

"Wir haben mehr als 200 Tote in den Leichenhallen und keinen Platz mehr. Doch noch immer werden mehr Leichen hergebracht", wurde Peters zitiert.

Die Kirche stürzte Samstagmittag aus noch unbekannter Ursache während eines Gottesdienstes ein. Auch Stunden nach dem Unglück bargen Suchmannschaften noch Opfer aus den Trümmern des Gotteshauses Reigners Bible Church.

Augenzeugen berichteten, das noch im Bau befindliche Gebäude sei mit Gläubigen voll besetzt gewesen. Rund 30 Minuten nach Beginn des Gottesdienstes sei zunächst das Dach eingestürzt, ehe das gesamte Gebäude in sich zusammenfiel.

Der Kirchenneubau war Berichten zufolge für mehrere Tausend Menschen ausgelegt. Zwei Kräne seien zum Einsatz gekommen, um Dachtrümmer anzuheben und zu den Opfern vordringen zu können.

Gouverneur der Provinz als Ehrengast bei Gottesdienst
Der Gouverneur der Provinz Akwa Ibom, Udom Emmanuel, der als Ehrengast zu dem Gottesdienst erschienen und in der ersten Reihe gesessen war, sei mit dem Schrecken davongekommen, berichteten die Medien.

 krone.at
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