Fr, 24. November 2017

Fläche zu klein

23.11.2016 12:30

Peinliche Strafraum-Panne bei US-Halbfinale

Oje, da ist wohl etwas schief gelaufen! Das MLS-Halbfinale zwischen Montreal Impact und Toronto, konnte erst mit 40 Minuten Verspätung angepfiffen werden, weil der Strafraum zu klein war (siehe Video oben). Wie konnte denn so etwas passieren?

Kurz vor Anpfiff kam dem Schiedsrichterteam im Sechzehner irgendetwas komisch vor. Beim Nachmessen dann die Erkenntnis: Der Strafraum wurde falsch vermessen und war um eineinhalb Meter zu kurz. Also statt 16 Meter, nur 14,5! Die Linie wurde deshalb mit grüner Farbe übersprüht und anschließend neu gezogen.

Aber wie konnte das passieren? Der Grund: Montreal Impact, bei dem Ex-Chelsea-Star Didier Drogba unter Vertrag steht, veranstaltet seine Spiele eigentlich im Stade Saputo, wo 20.801 Zuschauer Platz finden. Weil aber für Play-off gegen Toronto 61.000 Tickets verkauft wurden, musste auf das Olympiastadion ausgewichen werden. Dort fanden zuletzt immer die Spiele des Baseball-Teams der Montreal Expos statt, das offenbar nur wenig Ahnung davon haben, wie ein Fußballfeld aussieht.

Impact-Präsident Joey Saputo entschuldigte sich für die Panne: "Wir müssen die Verantwortung übernehmen. Es ist unser Fehler." Übrigens: Das Spiel gewann Montreal Impact mit 3:2!

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