Fr, 15. Dezember 2017

Anzeige erstattet

09.11.2016 18:29

17-Jährige erfand Vergewaltigung durch Asylwerber

Alles nur erfunden hat eine 17-jährige Kärntnerin, die bei der Polizei eine Vergewaltigung durch zwei Asylwerber aus Syrien angezeigt hatte. Das Mädchen hatte vielmehr einvernehmlich Sex mit den beiden jungen Männern im Alter von 18 und 24 Jahren gehabt. Der 17-Jährigen blüht nun eine Anzeige.

Die Jugendliche hatte gegenüber der Polizei erklärt, abends in einem Park in Klagenfurt von den beiden Syrern attackiert und vergewaltigt worden zu sein. Ihre dramatischen Schilderungen wurden von einem Freund des vermeintlichen Opfers - einem 18-Jährigen - bestätigt.

Die Polizei forschte daraufhin die beiden verdächtigen Syrer aus und nahm sie vorläufig fest. Nach ihrer Einvernahme, bei der die beiden Männer bis zuletzt eine Vergewaltigung der 17-Jährigen vehement bestritten, wurden sie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft entlassen.

18-Jähriger knickt bei Befragung ein
Als die Beamten danach den 18-Jährigen zur Ersteinvernahme luden, knickte der gleich zu Beginn der Befragung ein. Er gab zu, dass es zu keiner Vergewaltigung der 17-Jährigen gekommen sei. Er habe aus Zuneigung gegenüber dem Mädchen gelogen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Schülerin einvernehmlichen Sex mit den beiden jungen Asylwerbern hatte. Die 17-Jährige wird wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.

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