Mi, 13. Dezember 2017

Nach Remis gegen WAC

22.08.2016 07:49

Rapid hadert: "Waren im Kopf nicht frisch genug!"

Nach vier Pflichtspiel-Siegen mit Gala-Vorstellungen und 15:1 Toren setzte es am Sonntag einen Dämpfer für Rapid - denn der Wölfe-Fluch geht weiter: Die Büskens-Truppe musste sich im Lavanttal trotz 1:0-Führung mit einem Punkt begnügen. Im Video oben sehen Sie die Highlights des Spiels. Damit haben die Hütteldorfer vor dem Hit gegen Meister Salzburg ihren Polster auf die Bullen wieder verspielt. Austria fügte Altach die erste Saisonniederlage zu, machte mit dem 3:1 Sturm Graz zum neuen Tabellenführer.

Wir können die Antwort geben, ob das 0:1 in Altach nur ein Ausrutscher war, oder uns das selbe erwartet, wie in der letzten Saison", war Rapids Sportchef Müller vor dem Anpfiff gespannt, aber die Antwort auf dem Rasen schmeckte ihm dann nicht: "Nur" 1:1, wie schon letzte Saison (damals sogar 2:0) eine Führung im Lavanttal verspielt, es bleibt bei nur einem Auswärtssieg in jetzt zehn Anläufen in Wolfsberg. Und vieles erinnerte frappant an die letzte Saison. Von einem Reifeprozess keine Spur.

Hätten wir das 1:0 über die Zeit gebracht, würden sich alle in den Armen liegen", wollte Büskens nicht alles schlecht reden. "Aber es stimmt, wir hatten im Kopf Probleme, waren nicht frisch, haben für alles zu lange gebraucht. Sonst hätten wir die Konter besser ausgespielt. Aber der WAC hat alles reingeworfen, war giftiger als wir. Der Punkt geht in Ordnung."

"Der Fußballgott wollte es so"
Weshalb Büskens sich auch kurz für WAC-Torschütze Prosenik freute, ihm gratulierte: "Der Fußballgott wollte es so. Wir haben Philipp hierher geschickt, damit er spielt, sich entwickelt, Tore macht. Das ist schon gut so." Hätte halt nicht unbedingt gegen Rapid sein müssen.

Allerdings war es verdient: "Wir haben uns von Minute zu Minute weiter hinten reindrängen lassen", gestand Abwehrchef Schösswendter. "So sind wir unter Druck gekommen. Aber auf die Müdigkeit sollten wir uns nicht ausreden." Doch auch das zuletzt magische Duo Schwab und Schaub war am Limit. "Kann vorkommen. Sie können ja nicht immer drei Tore erzielen", so Büskens.

Nun wartet in der Liga Salzburg
Der jetzt eine Woche Zeit hat, die Akkus seiner Kicker wieder aufzuladen. Nächsten Sonntag steigt im ausverkauften Allianz-Stadion der Liga-Hit gegen Salzburg. Da sollten alle wieder frisch sein. Am Donnerstag im Play-off-Rückspiel gegen Trencin kann Rapid ja eine B-Garnitur aufbieten.

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