Do, 23. November 2017

Krieg in Syrien

30.03.2016 15:47

Assad: Bildung neuer Regierung „nicht kompliziert“

Syriens Präsident Bashar al-Assad hat sich zur Lösung des Konflikts in seinem Land für eine Beteiligung der Opposition an der Regierung ausgesprochen. Die Bildung eines neuen Kabinetts werde "nicht kompliziert" sein, sagte Assad am Mittwoch laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Regierung sollte demnach drei Gruppen umfassen: die Opposition, unabhängige Kräfte und diejenigen, die loyal zur bisherigen Führung stehen.

Laut Assad könnten diesbezügliche Probleme bei den Friedensgesprächen in Genf gelöst werden. Die Verhandlungen unter Vermittlung der UNO sollen im April in großer Runde fortgesetzt werden. Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura hofft, dann mit Beratungen über den politischen Übergang beginnen zu können. Dies ist einer der großen Knackpunkte neben der künftigen Rolle Assads. Die syrische Regierungsdelegation will diese ausklammern, die Opposition hingegen besteht darauf, die Zukunft des Machthabers zu thematisieren.

Assad beziffert Kriegsschäden auf 200 Milliarden Dollar
In dem Interview mit Ria Nowosti bezifferte Assad den Schaden durch den Bürgerkrieg in seinem Land auf bisher 200 Milliarden US-Dollar. Der Wiederaufbau der Wirtschaft und der Infrastruktur werde lange Zeit brauchen, sagte er. Dabei baue Syrien vor allem auf die Hilfe Russlands, Chinas und des Iran: "Natürlich erwarten wir, dass sich der Prozess hauptsächlich auf die drei Staaten stützt, die Syrien in Zeiten der Krise geholfen haben." Assad stellten ihnen "großen Spielraum" beim Wiederaufbau in Aussicht. Der Kampf gegen den Terror in Syrien sei aber "noch lange nicht zu Ende", fügte er hinzu.

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