Fr, 17. November 2017

18 Millionen Mitgift

17.02.2016 15:43

Rio Haryanto der erste Indonesier in der Formel 1

Noch ist es nicht offiziell, aber: Laut englischen Medien ist das Fahrerfeld für die kommende Formel-1-Saison komplett. Etwas zum Leidwesen von Promotor Bernie Ecclestone: Mit Rio Haryanto bei Manor erhält erstmals ein Indonesier ein Cockpit gut für den asiatischen Raum. Schlecht für den amerikanischen Markt, denn Alexander Rossi wäre damit raus...

Der etwas außergewöhnliche Plan, das zweite Auto (das "Einser"-Cockpit erhielt Pascal Wehrlein) unter Haryanto, Rossi und dem Briten Will Stevens zu teilen, wurde nun von Manor Racing ad acta gelegt. Weil, so berichten es jedenfalls englische Medien, Rio Haryanto die nötige Mitgift von 18 Millionen Dollar zusammengekratzt haben soll.

"Manor will, dass ich für sie fahre", sagte der 23-Jährige aus Surakarta Mitte Jänner. Doch weil Haryantos erste Rate, die Anfang Februar hätte eintrudeln sollen, nicht kam, entwickelte Manor den Plan mit vier Piloten. Gleichzeitig trafen sich Teamverantwortliche in Jakarta mit dem indonesischen Minister für Jugend und Sport.

Da dürften dann die Weichen gestellt worden sein. Nun heißt es: Start frei für den ersten Indonesier in der Formel 1. 2012 kam Haryanto in die GP2-Serie, wo er im Vorjahr Rang vier belegte, dabei die Sprintrennen in Bahrain, Spielberg und Silverstone gewann.

Licht und Schatten für Bernie
Bernie Ecclestone sieht die Verpflichtung des ersten Asiaten seit Kamui Kobayashi mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Die Formel 1 in Asien ist Gold für den Promotor, das Aus von Rossi lässt sich auf dem US-Markt nur schwer kompensieren, aber immerhin darf "Big Bernie" heuer ja das amerikanische Haas-Team begrüßen.

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