Di, 22. Mai 2018

An Gdansk verliehen

27.11.2015 08:48

Ex-Rapid-Goalie Maric: Polnische Grauzone statt EL

Bei Rapid hatte ihn Trainer Zoran Barisic als Nummer eins im Tor eingeplant. Aber Marko Maric sagte dazu Nein und offiziell Ja zu Hoffenheim. Spielte dort aber keine Sekunde, sondern wurde an Lechia Gdansk verliehen. In der Europa League wäre Maric im Blickpunkt gestanden.

Jetzt ist der 19-Jährige in der polnischen Grauzone: Lechia Gdansk ist unter 18 Vereinen auf Platz zwölf, hat von 16 Partien nur vier gewonnen, sechs verloren. Maric ist der Einzige, der durchspielte (1440 Minuten). Rapids Tormanntrainer Raimund Hedl, der ihn weiter verfolgt: "Er hat 22 Tore bekommen, aber keines verschuldet. Seine Fehler blieben ohne Auswirkungen." Wie früher bei Rapid.

Im folgenden Video sehen Sie den 6:1-Kantersieg von Marics Ex-Klub Rapid gegen Mattersburg:

Finanzielle Motive?
Ob der solide Maric nur aus finanziellen Motiven wechselte, wie Rapid behauptet, oder etwas anderes dahintersteckt, wie aus dem Maric-Umfeld angedeutet wurde? Fragen an Maric müsste man derzeit an die deutsche Rogon-Agentur schicken, bei der er unter Vertrag steht. Die auch den Transfer einfädelte. Bei Lechia Gdansk, für die in der vergangenen Saison Kevin Friesenbichler vor dem Wechsel zu Austria gespielt hatte, gibt es bekannte Namen:

Mit Gerson wieder vereint
Vor Maric spielt Gerson, den er von Rapid kennt, Innenverteidiger. Danzig ist bereits die dritte Station des leichtsinnigen Brasilianers nach Rapid: zuerst Ferencvaros Budapest, dann Petrolul Ploiesti in Rumänien. Trainer ist der Deutsche Thomas von Heesen, der drei Jahre nach seinem Ende in Kapfenberg Ex-Tirol-Legionär Jerzy Brzeczek im September ablöste.

Im Mittelfeld sollten Ex-Austria-Legionär Sebastian Mila (inzwischen 33) und Slawowir Peszko, letzte Saison noch bei Peter Stöger in Köln, Akzente setzen.

Gelang bisher nicht. Ob Maric bei den Wiener Grün-Weißen nicht doch besser aufgehoben wäre als bei den polnischen?

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