Mo, 11. Dezember 2017

US Open

02.09.2015 10:04

Roger Federer und Stan Wawrinka mühelos weiter

Co-Favorit Roger Federer und sein Schweizer Landsmann Stan Wawrinka sind am Dienstag ohne Satzverlust in die zweite Runde der US Open eingezogen. Federer wirkte nach dem glatten 6:1, 6:2, 6:2 über Leonardo Mayer (ARG) erleichtert. Immerhin ist Mayer als Nummer 34 nur knapp nicht gesetzt gewesen.

"Vorausschauend hat es definitiv wie eine sehr schwere Auslosung ausgesehen für eine erste Runde", sagte Federer, der gegen Mayer vergangenes Jahr in Shanghai erst nach Abwehr von fünf Matchbällen gewonnen hatte. Doch nach 77 Minuten im Arthur-Ashe-Stadium waren alle Befürchtungen des 34-jährigen Eidgenossen in Luft aufgelöst. "Ich fühle mich jetzt gut", sagte Federer, der in New York auf der Jagd nach seinem sechsten US-Open-Titel und dem 18. Major-Triumph ist.

Diese Fast-Niederlage in Shanghai war Warnung genug gewesen für Federer. "Ich habe dieses Match im Vorfeld vielleicht sogar zu ernst genommen. Es ist mir einfach im Kopf herumgegangen, dass heute ein schlechter Tag werden könnte."

Federer "im Moment sehr gut"
Was dies verhinderte, war aber u.a. ein in großartiger Form befindlicher Federer, der dies zuletzt mit dem Finalsieg über Novak Djokovic in Cincinnati bewiesen hatte. "Ich spiele im Moment sehr gut und mit Selbstvertrauen", konstatierte der Vater von zwei Zwillingspärchen.

Angetan zeigte sich Federer vom neuen Dach, dessen Unterkonstruktion schon fertig ist und Auswirkungen zeigt. "Ich glaube, es wird das Level aller Spieler heben. Wenn man nicht gegen den Wind ankämpfen muss, kann man näher an die Linien heranspielen und besseres Tennis spielen", sagte der Weltranglisten-Zweite.

Wawrinka: "Meine Form ist da"
Durchgekommen ist auch der heurige French-Open-Sieger Wawrinka. "Ich bin froh, in drei Sets gewonnen zu haben. Ich glaube, mein Form ist da. Physisch fühle ich mich gut. Ich bin bereit für den Rest", stellte Wawrinka nach dem 7:5, 6.4, 7:6 über Albert Ramos-Vinolas (ESP).

Auch der als Nummer drei gesetzte Schotte Andy Murray setzte sich in der "night session" im mit Spannung erwarteten Duell mit dem australischen "enfant terrible" Nick Kyrgios mit 7:5, 6:3, 4:6, 6:1 letztlich recht sicher durch.n den Gesetzten musste sich bei den Herren der als Nummer elf gereihte Franzose Gilles Simon nach einer 2:0-Satzführung Donald Young noch beugen. Der US-Amerikaner siegte 2:6, 4:6, 6:4, 6:4, 6:4.

Bei den Damen profitierte die Nummer zwei, Simona Halep (ROM), gegen Marina Erakovic (NZL) bei 6:2,3:0 von der Aufgabe ihrer Gegnerin. Caroline Wozniacki (DEN-4) gab gegen die weniger bekannte US-Amerikanerin Jamie Loeb nur zwei Games ab, dafür überraschte die Ukrainerin Lesia Zurenko die Nummer sechs, Lucie Safarova (CZE), mit einem 6:4, 6:1.

Aufgaben-Flut
Auffällig war in der nun abgeschlossenen, ersten Runde eine wahre Flut von Aufgaben: Insgesamt zwölfmal wurden Matches nicht beendet, zehn Mal bei den Herren, zwei Mal bei den Damen. Eine derartige Aufgabe-Flut hat es in einer ersten Grand-Slam-Runde überhaupt noch nie gegeben und ist also Rekord. Bisher stammte dieser aus dem Jahr 2011, ebenfalls in New York. Da waren es neun Aufgaben gewesen.

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