Di, 17. Oktober 2017

Damen-Skispringen

23.02.2015 16:48

Coach Felder blickt schon Richtung Weltcup-Finale

Trainer Andreas Felder hat nach den zwei WM-Einsätzen seiner Skispringerinnen zufrieden Bilanz ziehen dürfen. Daniela Iraschko-Stolz bot nach Einzel-Bronze auch im Mixed-Team eine medaillenreife Leistung und Jacqueline Seifriedsberger steigerte sich erneut. Das Duo ist für das Weltcup-Finale in Oslo am 13. März jedenfalls gerüstet, Iraschko-Stolz will dort erstmals die Trophäe erobern.

Felder tat es wie dem Sportlichen Leiter Ernst Vettori leid, dass der Einsatz im Mixed-Team nicht mit weiterem Edelmetall belohnt wurde. "Natürlich wäre eine Medaille fein gewesen", meinte Felder nach dem vierten Rang, "aber es hat jeder sein Bestes gegeben." Iraschko-Stolz ärgerte sich nicht über die verpasste Chance. "Es hat nicht sein sollen. Aber für mich war es ein versöhnlicher Abschluss", sagte die gebürtige Steirerin.

Felder macht die Arbeit mit den Damen Spaß
Felder, Ex-Skiflug-Weltrekordler und Großschanzen-Weltmeister von 1987, ist nach mehreren Trainer-Stationen, auch im Ausland, seit dem WM-Winter bei den ÖSV-Damen engagiert. Sein Quartett, dem auch noch Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl angehören, ist im Weltcup erfolgreich. Felder verlängert seine Verträge immer nur Jahr für Jahr. Doch die erstmalige Arbeit mit Damen macht ihm Spaß und einer Verlängerung steht offenbar nichts im Wege.

"Das ist eine lässige Truppe. Ich fühle mich wohl"
"Das ist eine lässige Truppe und es gibt auch Perspektiven. Ich fühle mich wohl", betonte der 52-jährige Tiroler in Falun. Mittelfristig will er weitere Springerinnen in die Top-Gruppe aufnehmen. "Das Ziel ist es, ein Sechser-Team im Weltcup zu stellen", erklärte Felder. Doch vorerst gilt es, das letzte Saisonziel zu erreichen. Nach der Heimreise am Dienstag haben die Springerinnen einige Tage frei, danach wird in Planica für die Großschanze am Holmenkollen geübt. Dort genügt Iraschko-Stolz ein 19. Platz, um ein offenes Karriere-Ziel zu erfüllen und die Trophäe zu holen.

Im Vorjahr hatte sie dort den ersten Damen-Bewerb auf einem großen Bakken wegen einer Meniskusverletzung verpasst, daher freut sich die 31-Jährige besonders auf ihre ersten Sprünge von der großen Schanze. Auf der kleinen war sie 2011 Weltmeisterin geworden, nun will sie in Oslo vor Vorjahrsgewinnerin Sara Takanashi (Japan) auch die Kristallkugel nach Hause bringen.

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