Mi, 22. November 2017

Kritik an Stadtchef

22.02.2015 18:05

Geplante Waschanlage schlägt immer höhere Wellen

Für Aufregung sorgen die Pläne einer steirischen Immobilienfirma, in Pinkafeld eine Autowaschanlage in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern zu errichten. SP-Stadtchef Kurt Maczek steht auf der Seite der Anrainer, will das Projekt verhindern. Doch nun werfen ihm die Unternehmer gar Amtsmissbrauch vor.

Zwei neue Autowaschanlagen sollen in Pinkafeld errichtet werden. Eine davon – jene an der Wiener Straße – würde aber unmittelbar an Wohnhäuser angrenzen. Die Anrainer fürchten sich vor möglichen Schadstoffen – und sie wissen SP-Gemeindeoberhaupt Kurt Maczek auf ihrer Seite: "Ich verstehe die Sorgen der Bürger und werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um den Bau dort zu verhindern." Maczek fordert von den künftigen Betreibern daher jetzt unter anderem die Vorlage zusätzlicher Unterlagen und Gutachten.

Vorwurf des Amtsmissbrauchs
Doch genau deswegen wirft ihm die steirische Immobilienfirma jetzt plötzlich Amtsmissbrauch vor. "Dass wir weitere Dokumente einbringen müssen, ist unserer Meinung nach nicht gesetzeskonform. Es ist keinesfalls unsere Pflicht, dem Ansuchen noch Privatgutachten beizulegen", ist der Geschäftsführer empört.

Bürgermeister Maczek weist die Vorwürfe zurück. "Es ist meine Aufgabe, die Interessen der Einwohner zu vertreten. Wir versuchen eine Lösung zu finden, etwa einen anderen Standort."

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